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Wolf biss im Spitzenfeld zuErstes Stockerl für Herzog Ein Satz für Geschichtsbücher
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Große Freude bei den Alpenvolleys nach dem 50. Punkt / Pauli

Große Freude bei den Alpenvolleys nach dem 50. Punkt / Pauli

Ein Satz für die Geschichtsbücher

Vor dem Spiel – da war die Anspannung Stefan Chrtiansky förmlich ins Gesicht geschrieben, genauso wie am Ende die Erleichterung. Denn mit dem souveränen 3:0-Sieg in Unterhaching gegen den finnischen Meister Valepa Sastamala hatten sich die Alpenvolleys eine solide Basis für den Aufstieg im CEV-Cup geschaffen.

 

„Wir haben sie zu Fehlern gezwungen und in den entscheidenden Momenten die Ruhe bewahrt“, sagte der Coach und strich gleichsam mit Worten seiner Mannschaft lobend übers Haupt.

 

Er hatte vor dem Spiel die Mentalitätsfrage gestellt und seine Jungs lieferten zum Auftakt der „Woche der Wahrheit“ mit vier Spielen in zehn Tagen tatsächlich ab. Der Brasilianer Pedro Frances zog mit einer starken Blockleistung den Finnen in den entscheidenden Szenen den Nerv.

 

„Leicht war es sicher nicht, sie haben sich sehr gewehrt und wir waren in jedem Satz hinten“, wusste Publikumsliebling Florian Ringseis. Doch letztlich waren die Finnen kein Stolperstein auf dem Weg in die nächste Runde (Achtelfinale) des CEV-Cups, denn die Tiroler gewannen auch im Land der tausend Seen mit 3:2.

 

Im Achtelfinale trafen die Alpenvolleys nun auf die ukrainische Spitzenmannschaft Barkom, die sich nach ausgeglichenem Spielstand (3:1, 0:3) in einem Golden Set bei PAOK Saloniki mit 16:14 durchsetzen konnte. Der nächste schwere Brocken also für das HYPO-Team.

 

Dazwischen gibt es aber auch noch die Meisterschaft – und wahrscheinlich, weil es so gut in die vorweihnachtliche Festtagsstimmung passte, zauberten die Alpenvolleys im letzten Spiel des Jahres gegen den Tabellen-Nachbarn Lüneburg ein wahres Volleyball-Spektakel auf das Parkett. Mit wahrhaft historischen Dimensionen.

 

Die Sätze eins (25:21) und zwei (24:26) waren ja noch einigermaßen normal verlaufen, aber was im dritten Durchgang passierte, wird in den Geschichtsbüchern des deutschen Volleyballsportes ausreichend Platz finden. 1.150 Fans in der ausverkauften Halle waren Zeugen, als das Ergebnis dieses Satzes an der Anzeigentafel aufleuchtete: 50:48 für HYPO Tirol stand da zu lesen. Ein Rekord für die Ewigkeit?!

 

Danach war der Widerstand der Gäste gebrochen, mit 25:22 und einem 3:1 marschierten Daniel Koncal und Co. vom Parkett, überwintern mit zwei Punkten Rückstand auf Friedrichshafen am dritten Tabellenplatz.

 

 

 

 

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