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Wacker und die WSG im Cup-Viertelfinale100 Jahre alt, aber noch lange nicht müde Sechs Punkte
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Der Posch macht’s – sein Kopfballtreffer gegen Slowenien ebnete dem ÖFB-Team den Weg zur EM / APA

Der Posch macht’s – sein Kopfballtreffer gegen Slowenien ebnete dem ÖFB-Team den Weg zur EM / APA

Sechs Punkte für den EM-Express

Es war – euphorisch formuliert – ein goldener Oktober für Österreichs Fußball-Nationalmannschaft, die sich mit zwei ganz wichtigen Siegen in eine hervorragende Ausgangsposition für die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele im November brachte. Erst wurde Israel im Happel-Stadion mit 3:1 (1:1) abgefertigt, dann in Laibach der schärfste Rivale um Platz zwei, Slowenien, mit 1:0 besiegt. Womit vor den letzten beiden Partien nur noch ein Zähler fehlte, um die dritte EM-Teilnahme endgültig zu fixieren.

 

Dabei hatte die Partie gegen die Schützlinge von Andreas Herzog im Prater denkbar schlecht begonnen – denn nach 34 Minuten führten die Israelis mit 1:0. China-Legionär Zahavi hatte aus 20 Metern abgezogen, der Ball landete via Torstange im Netz. Es war der zehnte EM-Quali-Treffer des 32-jährigen Ausnahmekönners, der die Foda-Elf aufwachen ließ.

 

Zuerst scheiterte Marko Arnautovic nach Sabitzer-Hereingabe noch an Israel-Goalie Marciano und dem Pfosten, vier Minuten später war es nach einer schönen Kombination über den starken Konrad Laimer, Arnautovic und Valentino Lazaro mit dem 1:1-Ausgleich (41.) endlich so weit. Der Gruselfaktor wurde etwas kleiner. Und Arnautovic hatte nach Traumvorlage von Laimer sogar noch die Führung am Fuß (44.).

 

Ein Arnautovic-Schuss leitete den zweiten Durchgang ein, dem zunächst im Strafraum auch die großen Aufreger fehlten. In Minute 56 war es aber so weit: Nach einer Flanke von Laimer schloss Innenverteidiger Hinteregger im Stile eines echten Mittelstürmers zum 2:1 ab – Ballannahme mit dem Oberschenkel, Volley mit links in die Maschen.

 

Die Entscheidung? Nein, vor allem weil es die ÖFB-Elf verabsäumte nachzulegen. Arnautovic scheiterte einmal mehr an Keeper Ofir Meir Marciano (71.) und ließ nach Trimmel-Vorlage die nächste Chance (80.) auf die Entscheidung liegen. Die fiel dann knapp vor Schluss, als Sabitzer zum 3:1 traf.

 

Die „Fast-Erlösung“ im Qualifikationskrimi besorgte dann einige Tage später Stefan Posch mit seinem Premierentreffer im Nationalteam-Dress. Nach einem Lazaro-Eckball hatte der Hoffenheim-Abwehrspieler den Ball mit dem Hinterkopf perfekt ins lange Eck verlängert. Das wohl wichtigste Tor eines Abwehrspielers in jüngster Zeit und damit eine hervorragende Ausgangsposition vor den Spielen gegen Nord-Mazedonien und Lettland.

 

 

 

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