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100 Jahre alt, aber noch lange nicht müde„Mehr Licht und Schatten geht nicht“ Ein Stotterstart
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Zwischen den Stangen ... / GEPA

Gar nicht zufrieden mit seinem Start – Tirols Manuel Feller / GEPA

Gar nicht zufrieden mit seinem Start – Tirols Manuel Feller / GEPA

Zwischen den Stangen ... / GEPA

Ein Stotterstart zum Neubeginn

Just an dem Tag, an dem die Uhren zurückgedreht wurden, hatte für Österreichs Ski-Herren eine neue Zeitrechnung begonnen. Im wahrsten Sinne des Wortes und ob man wollte oder nicht. Eine Zeitrechnung, in der die Uhren ohne Marcel Hirscher ticken. Eine, in der man möglichst schnell den personifizierten Erfolgsgaranten vergessen machen wollte. Oder wie es Manuel Feller formulierte: „Wir wollten das Thema Marcel abschließen.“

 

Ein ehrgeiziges Vorhaben, das in der Ötztaler Gletscherwelt nicht umgesetzt werden konnte. Nicht zuletzt, weil Manuel Fellers Ziel, nach dem achten Halbzeit-Platz noch das Podium zu erreichen, ebenso fehl schlug wie der Angriff des Halbzeit-Siebenten Stefan Brennsteiner, der ausfiel. Was blieb war Rang zwölf für Feller als bestplatziertem ÖSV-Läufer.

 

„Es hat sich alles geändert, jetzt, wo Marcel weg ist“, sinnierte denn auch der Franzose Alexis Pinturault, der am österreichischen Staatsfeiertag seinen Sieg von 2016 am Rettenbachferner wiederholen konnte und damit leise andeutete, wohin heuer die Reise des Franzosen hinsichtlich Weltcup gehen könnte. Zumal ein enttäuschter Henrik Kristoffersen mit Rang 18 klammheimlich aus dem Zielraum verschwand.

 

Fazit? Es war das schlechteste ÖSV-Abschneiden der 26-jährigen Sölden-Historie. Feller auf Rang zwölf, Speed-Ass Matthias Mayer bei seinem RTL-Comeback beachtlicher 15., Roland Leitinger, Vize-Weltmeister von 2017, auf Rang 19. Das war’s. Zu wenig für die Skination Nummer eins.

 

„Es ist mir ziemlich egal, ob das das schlechteste Ergebnis war. Wir kennen unsere eigene Geschichte. Ich sehe das nicht so schwarz und habe auch immer gesagt: Wir brauchen einfach noch Zeit“, erklärte Andreas Puelacher – und stellte sich schützend vor seine Athleten.

 

Zumal ja nicht alles schlecht war bei diesem wechselhaften Auftakt. So hatte Manuel Feller einen schweren Trainingssturz („eine meiner größten Brez’n“) zu verkraften. „Er ist in die Pistenbegrenzung gekracht und hat drei Leute niedergerissen. Als ich das gesehen habe, dachte ich mir „gute Nacht“. Aber es ist alles glimpflich ausgegangen.

 

Unter diesen Voraussetzungen ist ein zwölfter Platz okay“, sagte Puelacher, der seinen Jungs für Großtaten „bis Mitte der Saison“ Zeit einräumen will.

 

 

 

 

 

 

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