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Laura fuhr zu WM-SilberÖsterreichs Skisport trauerte um Egon und Pepi „Langsam gewöhn‘ ich mich daran“
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Lachende Gesichter in Japan – Michl Schöpf, Jakob Schubert und Heiko Wilhelm / Liebhaber

Lachende Gesichter in Japan – Michl Schöpf, Jakob Schubert und Heiko Wilhelm / Liebhaber

Jessica Pilz holte in Tokio ihr Olympiaticket ab / Liebhaber

Jessica Pilz holte in Tokio ihr Olympia-ticket ab / Liebhaber

Gewann bei der WM in Tokio dreimal Edelmetall – Jakob Schubert / Liebhaber

Gewann bei der WM in Tokio dreimal Edelmetall – Jakob Schubert / Liebhaber

„Langsam gewöhn‘ ich mich daran“

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen – Jakob Schubert zum Beispiel. Der kehrte mit drei WM-Medaillen von den Titelkämpfen aus Japan zurück. Bei Olympia 2020 wird er nicht zuletzt deswegen zu den Topfavoriten zählen.

 

Auch wenn er als WM-Silbermedaillengewinner in der Kombination und mit dem Olympia-Ticket in der Tasche in einem Jahr in Tokio zu den heißen Medaillenanwärtern zu rechnen ist, galt dieser Bewerb für Jakob Schubert nur als ein „Kompromiss, um die coole Sportart zu präsentieren“. Denn „das wahre Klettern“, sagte der dreifache Hachioji-Medaillengewinner, „sind die Einzeldisziplinen“.

 

Bei der WM 2018, als der Tiroler in Innsbruck neben Vorstieg auch Kombi-Gold gewann, und auch bei den Staatsmeisterschaften wurde der Kombi-Modus erprobt. „Ich habe jetzt dreimal so ein Event erleben dürfen. Langsam gewöhn‘ ich mich daran, wie das abläuft.“

 

Komplett neu sei die Qualifikation mit den Top 20 gewesen. „Noch dazu war der Megadruck da, weil es um die Olympiaplätze gegangen ist. Und das Ticket wollte ich im ersten Anlauf holen. Im Finale war ich um einiges entspannter.“

 

Was den Kombi-Modus kompliziert macht, ist der Multiplikationsfaktor. „Das ist ein wenig schwierig, man ist auch vom Abschneiden der anderen abhängig und hat es nicht ganz allein in der Hand. Eine Portion Glück ist auch im Spiel, man kann einiges jedoch beeinflussen, indem man top vorbereitet anreist. Nächstes Jahr werde ich noch besser vorbereitet sein.“

 

Hilfreich ist, dass die Kletterer nach jeder Runde die Ergebnisse anschauen dürfen und so den Zwischenstand des Allround-Wettkampfes genau kennen. „Ich wusste, wenn ich im Vorstieg Erster werde, dann habe ich sehr gute Chancen auf eine Medaille.“ Genau so passierte es dann auch.

 

Wie auch immer – die Bilanz des Doppelweltmeisters von Innsbruck kann sich sehen lassen, ist ein glänzender Beweis seiner Vielseitigkeit und Stärke. Silber in der olympischen Kombination nach dem sensationellen zweiten Platz im Boulderbewerb und Bronze im Vorstieg – da sind Medaillenträume bei Olympia durchaus legitim.

 

Und weil auch Jessica Pilz ein Olympiaticket ergatterte, wird Österreichs Klettersport zumindest mit dem Paradeduo in Tokio vertreten sein.

 

 

 

 

 

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