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Der Titel-Hattrick in der Central European Football-League wurde von den Raiders stürmisch gefeiert / Hörtnagl

Der Titel-Hattrick in der Central Euro-pean Football-League wurde von den Raiders stürmisch gefeiert / Hörtnagl

Last-Minute-Titel nach Achterbahnfahrt

Aller guten Dinge sind drei, heißt es doch so treffend – und nach dem zweimaligen Gewinn der Central European Football League (CEFL) wollten daher die Swarco Raiders im schweizerischen Chur gegen die Calanda Broncos verständlicherweise den Titel-Hattrick fixieren. Ein gar nicht so einfaches Unterfangen, wie sich herausstellen sollte.

 

Dabei hatten die Raiders – sprichwörtlich – wie die Feuerwehr losgelegt. Nach nur 15 Sekunden (!) war Darius Robinson mit dem ersten Touchdown erfolgreich. Die Schweizer schüttelten sich, arbeiteten sich ins Spiel zurück – und glichen zum 7:7 aus. Nach dem furiosen Beginn mussten sich die Tiroler beim zweiten Drive mit einem Fieldgoal begnügen (10:7).

 

Beide Abwehrreihen steigerten sich in der Folge. Bis sich die Gastgeber, die die Raiders knapp vor der eigenen Endzone stoppten, befreien konnten und auf 14:10 stellten. Die Tiroler vergaben vor der Pause zwei Fieldgoals – Halbzeitstand 10:14.

 

Die nächste kalte Dusche folgte nach Seitenwechsel. Die Eidgenossen scorten erneut und zogen auf 21:10 davon. Die Raiders gerieten immer mehr unter Druck. Nach einigen Strafen und Fehlern schaffte Sean Shelton aber zumindest den Touchdown zum 17:21, bevor die Broncos sofort mit dem 28:17 zurückschlugen.

 

Nun ging es Schlag auf Schlag: Beide Teams punkteten fleißig, doch die Raiders lagen bei immer lauter tickender Uhr weiterhin zurück, die Schweizer führten 42:39, ehe Marco Schneider 51 Sekunden vor dem Ende doch noch das 46:42 gelang. Und dabei blieb es auch, die Raiders brachten die Führung über die Zeit. „Letztes Viertel, letzter Spielzug: Das ist unser Motto, und das haben wir bewiesen“, sagte Erfolgscoach Shuan Fatah.

 

Und der Erfolgslauf der Raiders setzte sich fort. Nach der Kür, dem Finalsieg in der CEFL, wurde auch die Pflichtübung souverän gemeistert. Gegen starke Graz Giants blieben die Tiroler vor 2.500 Zuschauern im Innsbrucker Tivoli am Ende mit 37:30 siegreich.

 

Und weil siegen süchtig machen kann, legten die Raiders noch einmal nach – mit einem 35:10-Kantersieg gegen die Vienna Vikings sicherten sie sich auch den Gewinn der European Club Team Competition (ECTC), und damit den zweiten Titel in der heurigen Spielzeit.

 

Quarterback Sean Shelton und Co. hatten ein Feuerwerk gezündet und den Wienern keine Chance gelassen. Shelton und Adrian Platzgummer hatten jeweils zwei Touchdowns erzielt.

 

 

 

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