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backKufstein wurde Meister, Raiders kämpfen um den Aufstieg Hard ließ sich nicht ärgern
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An Hard-Goalie Golub Doknic scheiterten alle Versuche der Schwazer / GEPA

An Hard-Goalie Golub Doknic schei-terten alle Versuche der Schwazer / GEPA

Im Entscheidungsspiel um den Aufstieg in das Halbfinale hielt der angeschlagene Spendier nur eine Halbzeit durch / GEPA

Im Entscheidungsspiel um den Aufstieg in das Halbfinale hielt der ange-schlagene Spendier nur eine Halbzeit durch / GEPA

Hard ließ sich nicht ärgern

Nichts ist es also geworden mit den Träumen der Schwazer Handballer vom Halbfinale in der Handball Liga A. Denn nach der Sensation im ersten Spiel gegen Hard verabsäumten es die Tiroler, nachzulegen und – wie es so treffend im Sport heißt – den Sack zuzumachen.

 

Obwohl alles angerichtet war vor dem Rückspiel in Schwaz, rund 600 Zuschauer hatten die Halle schon lange vor dem Anpfiff in einen Hexenkessel verwandelt – dumm war nur, dass sich ausgerechnet die „Roten Teufel“ aus Vorarlberg überhaupt nicht fürchteten und von der ersten Sekunde an ihre Klasse demonstrierten, um am Ende als 25:18-Sieger das Parkett zu verlassen. „Das war heute nicht unser Tag“, analysierte Trainer Frank Bergemann den Spielverlauf.

 

Dabei hatten die Silberstädter zunächst noch gut mitgehalten, waren nach einem von Goalie Jost Perovsek gehaltenen Siebenmeter durch Alex Wanitschek sogar mit 4:3 in Führung gegangen. Doch die Vorarlberger, die nach der Auftaktniederlage sichtlich mit der berühmten Wut im Bauch angereist waren, steigerten sich, und gingen mit einer 13:9-Führung in die Pause.

 

Der Vorsprung wurde nach Seitenwechsel – da spielten die Gastgeber ohne Sebastian Spendier und Wanitschek – konsequent ausgebaut. Schon früh war damit klar, dass die Entscheidung in diesem Viertelfinalduell in einem dritten Spiel fallen würde.

 

Und in diesem war Schwaz chancenlos. Nach einem 9:3-Rückstand zur Pause – da hatten die Vorarlberger in der bummvollen Heimhalle wie entfesselt aufgespielt – ging es für die Truppe von Coach Bergemann nur noch um Schadensbegrenzung.

 

Am Ende stand ein 25:15 auf der Anzeigetafel, Hard war den Vorschusslorbeeren gerecht geworden, während die Tiroler neidlos gratulieren und anerkennen mussten, dass gegen Hard in dieser Serie nach der Auftaktsensation kein Kraut gewachsen war.

 

Fazit? Für Spendier und Co. ging es frühzeitig in den Urlaub, Hard dagegen musste die Hoffnungen vom Titelgewinn erst im fünften Spiel der Finalserie in Krems begraben. Nicht zuletzt, weil mit Thomas Kandolf ein Tiroler in dieser alles entscheidenden Partie gleich sieben Treffer für die Niederösterreicher erzielt hatte.

 

 

 

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