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Tiroler als Head für A-WM nominiertEine Stadt ganz in Läuferhand Ein Solo für die Raiders
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Weder Mödling noch Prag vermochten die Raiders zu stoppen / Hörtnagl

Weder Mödling noch Prag vermochten die Raiders zu stoppen / Hörtnagl

Ein Solo für die Raiders

Es war nur ein kurzer Schock, eher mehr ein lauter Weckruf, der die Mannschaft der Swarco Raiders Tirol durchrüttelte, denn die Partie der Austrian Football Liga (AFL) gegen Mödling hatte kaum begonnen, da stand auch schon ein Touchdown auf Seiten der Gäste zu Buche. 7:0 für die Rangers, immerhin der erste, einzige, vielleicht auch letzte Verfolger der Innsbrucker in der AFL.

 

Wer nun aber dachte, es würde sich im Tivoli-Stadion Ähnliches abspielen wie zeitgleich in der Südstadt beim Fußball (Wacker verlor gegen Admira Mödling 2:3), der irrte. Die Raiders drehten auf – und das vorrangig mit den Platzgummer-Brüdern Adrian und Sandro. Beide steuerten noch vor Ende des ersten Viertels jeweils einen Touchdown zur Wende bei. Sandro Platzgummer sowie Arno Schwarz per Fieldgoal bauten die Halbzeit-Führung auf 23:7 aus.

 

Was sich danach vor 2000 Zuschauern abspielte, war eine Show, wie sie die Raiders nur zu gerne zeigen. Beim sechsten Sieg im sechsten AFL-Spiel erhöhten Fabian Abfalter, Tobias Bonatti und der Mann des Abends, Sandro Platzgummer, noch vor dem Schlussviertel auf 44:7, Quarterback Sean Shelton kam auf vier Touchdown-Pässe. Marco Schneider legte im Finish nach – am Ende hieß es 54:14. Eine mehr als eindeutige Angelegenheit gegen den ersten Verfolger.

 

Und die Raiders arbeiteten weiter an ihrer „Perfect Season“, auch wenn sie im Heimspiel gegen die Prague Black Panthers beim 28:14 mehr Mühe als erwartet hatten. Im Duell mit den starken Tschechen dauerte es bis ins zweite Viertel, ehe die Hausherren nach einem Pass von Quarterback Sean Shelton durch Sandro Platzgummer in Führung gehen konnten.

 

Damit blieben die Raiders in der aktuellen Saison weiter unbesiegt. „Wir wussten, dass es extrem schwer wird“, analysierte Headcoach Shuan Fatah: „Dieser Sieg war ein ganz hartes Stück Arbeit.“

 

 

 

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