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Talfahrt der WSG im TitelkampfRapid war doch eine Nummer zu groß Sensation zum Play-off-Start
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Höher als die Hard-Deckung stieg Armin Hochleitner / GEPA

Höher als die Hard-Deckung stieg Armin Hochleitner / GEPA

Eine Klasse für sich in allen Spielen – Schwaz-Torjäger Sebastian Spendier / GEPA

Eine Klasse für sich in allen Spielen – Schwaz-Torjäger Sebastian Spendier / GEPA

Sensation zum Play-off-Start

Rein statistisch betrachtet war das Duell der Schwazer Handballer gegen Linz ein Fall für das Ablagefach. Bereits vor dem Anpfiff war Rang zwei in der Quali-Runde der Handball Liga Austria ebenso einzementiert wie der letzte Rang der Oberösterreicher. Doch der 23:19-Erfolg war mehr als nur ein Spiel für die Statistik, es war ein Sieg der Moral und für das Selbstvertrauen.

 

Speziell nach dem 25:29 gegen Leoben hatte Coach Frank Bergemann an Ehrgeiz und Willen seiner Spieler appelliert. Mit Erfolg. „Ich bin prinzipiell zufrieden. 19 Gegentore sind wenig, nur leider haben wir im Angriff ab und zu ein wenig nachgelassen“, meinte Bergemann, der sich unmittelbar nach dem Spielende auf die Play-offs konzentrierte. Denn dort, im Viertelfinale, wartete kein Geringerer als Bergemanns ehemaliges Team, die Roten Teufel aus Hard.

 

Diese erlebten dann auch tatsächlich schon im ersten Spiel, ausgerechnet in Hard, ihr blaues Wunder. Denn Schwaz blieb im 21. Anlauf erstmals auswärts gegen den vielfachen Meister siegreich und durfte sich nach dem knappen 19:17-Erfolg Chancen auf das Semifinale ausrechnen.

 

„Wir haben eine sehr gute Deckung gespielt, unsere Angriffsleistung durchgezogen und einen beeindruckenden Kampfgeist an den Tag gelegt“, lobte Sportdirektor Thomas Lintner. In der Harder Sporthalle, die direkt am Bodensee liegt, war die Bergemann-Truppe im ersten Durchgang nur einmal zurückgelegen – und das nach 42 Sekunden. Das 10:5 für Schwaz zur Halbzeit sprach Bände.

 

In der zweiten Halbzeit kamen die Roten Teufel näher heran – auch weil Sebastian Spendier verletzt ausfiel und Michael Miskovez eine Rote Karte kassierte. Doch die Tiroler ließen sich nicht beirren und jubelten am Ende über eine echte Sensation.

 

 

 

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