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Schockstarre nach Tod von Lama und AuerRufzeichen des ÖEHV-Teams Verletzt zum Triumph
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Der Sieger kannte keine Schmerzen / Zangerl

Der Sieger kannte keine Schmerzen / Zangerl

Verletzt zum Triumph beim Weißen Rausch

Das war eine schöne Osterüberraschung – mit blutigem Rennanzug und klaffender Wunde am Unterarm kam Dominik Schranz bei der 22. Auflage des „Weißen Rausches“ in St. Anton am Arlberg ins Ziel. Diese Wunde hatte sich der Neo-Sieger aus Tösens bei einem der nicht ungewöhnlichen Stürze – in besagtem Fall ein Überschlag nach der Schlüsselstelle der alten Kandahar-Passage – zugezogen.

 

Nach bangen Momenten in der Obhut der Rettungskräfte überwog bei seinem vierten Start (davon zweimal nur knapp als Zweiter geschlagen) die Freude über sein Husarenstück. „Ich stehe den ganzen Winter auf Ski, aber das ist so unglaublich – bei dieser Stimmung am letzten Tag der Saison als Sieger gefeiert zu werden“, sagte der Skilehrer der Skischule Fiss.

 

Über 2.000 Zuseher verfolgten das Rennen live im Ziel, auf der Vidiwall und via Livestream. Unter den Zusehern auch Slalom-Ass und zweifacher WM-Medaillengewinner von Åre, Michael Matt, sowie sein ÖSV-Trainer Paul Schwarzacher. Diesmal als Moderator, der schon neunmal den Weißen Rausch gewinnen konnte und noch immer den Streckenrekord mit acht Minuten und 14 Sekunden auf der Route durch das Steißbachtal hält.

 

Neben Schranzbei den Herren siegte von den 555 Teilnehmern auf der neun Kilometer langen Strecke von der Valluga nach St. Anton bei den Damen Lilly Reik aus München – die Vorjahreszweite wurde erstmals als Siegerin gefeiert.

 

Doch eine besondere Leistung lieferte – abseits des Kampfes um das Podium – die 81-jährige Inge Schöpf, Gattin des ehemaligen Hahnenkammsiegers und Ex-Betreuers von Legende Karl Schranz, Egon Schöpf. Den Teufelsritt bewältigte die rüstige Sportlerin, Chefin des „Hotel Edelweiß“ im Zielort, in achtbaren 32 Minuten.

 

 

 

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