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Graf jubelte über Sieg im EuropacupGold-Egon feierte den Achtziger Herzog setzte sich WM-Krone auf
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Die „Herzogin“ jubelte als Speed-Königin / APA/DPA

Die „Herzogin“ jubelte als Speed-Königin / APA/DPA

Herzog setzte sich WM-Krone auf

Das war ja fast wie im Wunschkonzert – ausgerechnet auf ihrer Lieblingsbahn in Inzell erreichte Vanessa Herzog das Ziel ihrer Träume: den WM-Titel über 500 Meter.

 

Während in der Max-Aicher-Arena im Rahmen der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften bei der Siegerehrung die österreichische Bundeshymne erklang, stand die 23-jährige Tirolerin mit einem strahlenden Lächeln am Podest und ließ den Moment auf sich wirken. „Es war ein perfektes Rennen. Ich bin gut weggekommen und die Runde war einfach nur geil“, erzählte Herzog, die mit 10,43 Sekunden ihren eigenen Startrekord unterboten hatte.

 

Herzog beendete damit eine über 37 Rennen anhaltende Siegesserie der Japanerin Nao Kodaira, drückte in 37,12 Sekunden ihren nationalen Rekord um elf Hundertstelsekunden, den Bahn-Rekord um sechs Hundertstelsekunden sowie Kodairas Weltbestzeit 2018/19 um eine Hundertstelsekunde und trat endgültig in die Fußstapfen von „Eisgräfin“ Emese Hunyady, die am 14. März 1999 in Heerenveen WM-Gold über 1.500 Meter geholt hatte.

 

Und weil einmal Gold nicht genug war, legte Herzog gleich nach, lief über 1.000 Meter zur Silbermedaille. Das Sahnehäubchen für die Tirolerin. Dass „Kurzstreckenrakete“ Herzog auch über längere Distanzen an der Weltspitze angekommen ist, demonstrierte die 23-Jährige am zweiten WM-Tag. Beflügelt von ihrem Gold-Coup lief die Innsbruckerin auch über 1.000 Meter zu einer WM-Medaille. Nur die Fabelzeit der US-amerikanischen Siegerin Brittany Bowe war für die versammelte Konkurrenz außer Reichweite.

 

Dabei zeigte Herzog Nervenstärke: Wie schon bei ihrem Goldlauf über 500 Meter produzierte auch über 1.000 Meter ihre direkte Gegnerin Daria Kachanova einen Fehlstart. Doch Herzog ließ sich nicht beirren: Nach der drittbesten Startzeit lag die Tirolerin zwischenzeitlich sogar gleichauf mit Siegerin Bowe, um am Ende auf Platz zwei über die Ziellinie zu laufen. „Eine Medaille war der Traum. Mit Gold und Silber brauche ich mich nicht beschweren“, so Herzog.

 

 

 

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