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Admira zerstörte die Hoffnungen des FC Wacker (weiß) / GEPA

Admira zerstörte die Hoffnungen des FC Wacker (weiß) / GEPA

Schallende Ohrfeige bei der Admira

So hatten sich die erwartungsfrohen Fans des FC Wacker Innsbruck den Start in die entscheidende Frühjahressaison ganz bestimmt nicht vorgestellt. Statt des erhofften Sieges und drei wichtiger Punkte im Kampf gegen den drohenden Abstieg setzte es bei der – ebenfalls gefährdeten – Admira in der Südstadt eine bittere 3:0-Pleite. FCW-Coach Karl Daxbacher war enttäuscht: „Ein Auftakt, den wir uns so nicht vorgestellt haben. Enttäuscht bin ich vor allem wegen der Fehler in der Verteidigung. Nach dem 0:2-Rückstand war es schwer, das Spiel noch zu drehen.“

 

Zlatko Dedic nur auf der Bank, Karim Conte im zentralen Mittelfeld, Murat Satin und der 19-jährige Muhammed Kiprit von Beginn an im Sturm – Daxbacher überraschte zunächst mit der Aufstellung, dann überraschten die Schwarz-Grünen mit defensiven Unzulänglichkeiten, die zu einer 2:0-Pausenführung des bisherigen Tabellenletzten führten. Nachdem Christopher Knett schon in den Anfangsminuten gegen Patrick Schmidt und Dominik Starkl klären musste, war der FCW-Goalie in der elften Minute chancenlos, weil Manuel Maranda fürchterlich patzte und Schmidt das Geschenk dankend annahm.

 

Die Tiroler reagierten, kamen zu einigen Chancen durch Cheikhou Dieng und Martin Harrer, Zählbares schaute aber nicht heraus. Effektiver war die Admira. Als der eingewechselte Emanuel Aiwu – er kam für den schwer verletzten Bjarne Thölke (Schien- und Wadenbeinbruch) – den Ball zur 2:0-Führung der Niederösterreicher aus kurzer Distanz unter die Latte hämmerte, musste Daxbacher in der Halbzeit reagieren: „Die Aufstellung war nicht das Problem, sondern die Fehler, die zum Rückstand führten. Darum stellten wir von der Fünferkette auf ein offensives 4/4/2 um. Das war’s mir wert, auch wenn wir dann noch das dritte Tor kassierten.“

 

Dedic und Neuerwerb Sascha Horvath sollten für die notwendigen offensiven Impulse sorgen. Daraus wurde nichts. Die Innsbrucker bestimmten nach dem Wechsel zwar großteils das Geschehen, zum Anschlusstreffer reichte es jedoch nicht. Es kam, was bei der totalen Offensive kommen musste – Schmidt schloss einen Konter zum 3:0-Sieg der Admira ab. „In der ersten Halbzeit verteilten wir Geschenke, dann waren wir zu ungeduldig und zu ungenau. Dieses 0:3 ist eine Watschn, die richtig weh tut“, meinte FCW-Neuzugang Christian Klem ziemlich geknickt.

 

 

 

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