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Noël siegte vor Rekordkulisse am GanslernWie einst der Vater, so nun der Sohn – die Ferstls Aus der zweiten Reihe ins Rampenlicht
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Wieder einmal „Hausherr“ auf der Streif – Dominik Paris / GEPA

Wieder einmal „Hausherr“ auf der Streif – Dominik Paris / GEPA

Am Podest der spektakulären Hahnenkammabfahrt: Beat Feuz, Dominik Paris und Sensationsdritter Otmar Striedinger mit den prestigeträchtigen Trophäen / GEPA

Am Podest der spektakulären Hah-nenkammabfahrt: Beat Feuz, Dominik Paris und Sensationsdritter Otmar Striedinger mit den prestige-trächtigen Trophäen / GEPA

Aus der zweiten Reihe ins Rampenlicht

Immer wieder Dominik Paris. Der Südtiroler wurde auch auf der kurzfristig vorgezogenen Hahnenkammabfahrt seiner Favoritenrolle gerecht und triumphierte zum dritten Mal auf der Streif. Während Beat Feuz als Zweiter nach den zwei Zehntelsekunden suchte, durfte auch ein Österreicher jubeln. Als Überraschungsdritter raste ein Kärntner gleichsam aus dem Schatten ins Rampenlicht der Streif, nutzte dabei, wie auch der fünftplatzierte Daniel Danklmaier, die Gunst der Stunde und konnte damit für ein kleines Wintermärchen sorgen.

 

Otmar Striedinger, 27 Jahre alt, aus der 311 Einwohner zählenden kleinen Kärntner Gemeinde Eisentratten, ließ sich von den Fans feiern; der Mann, dem die Streif so oft ihre Krallen gezeigt hatte, schloss Frieden mit der Abfahrt von Kitzbühel. Nach dem Nasenbeinbruch im Training 2017 und dem spektakulären Zielsturz samt Rang zehn 2016 nutzte Striedinger diesmal das Glück der (sonnigen) Stunde und raste mit Rang drei nach über fünf Jahren Pause zu seinem zweiten Weltcup-Podestplatz, dem ersten in der Abfahrt.

 

„Das ist besser als jeder Traum. Es ist unglaublich, vor allem, wenn man so hart arbeitet und da war, wo ich war. Vor zwei Jahren hat mich die Streif mit Nasenbeinbruch abgeworfen, jetzt darf ich auf dem dritten Platz stehen“, meinte er. Angesprochen auf die im Rennverlauf besser werdenden Verhältnisse mit mehr Sicht zuckte der Hobby-Skitourengeher nur mit den Schultern: „Ich hatte sicher bessere Bedingungen. Als ich im Starthaus gestanden bin, wusste ich: Es geht um alles oder nichts.“

 

Für einmal hatte Striedinger das Glück auf seiner Seite, das ihm etwa im Olympia-Super-G 2014 (Fünfter um 0,02 Sekunden hinter Bronze) und noch in Wengen (fast zwei komplette Abfahrten wegen einer Rennunterbrechung) gefehlt hatte.

 

Dieses besagte Glück, das einem Max Franz (Fersenbruch / WM-Aus) oder Vincent Kriechmayr (Ausfall in der Traverse) abgegangen war, erbte neben Striedinger auch Daniel Danklmaier. Der 25-jährige Steirer erlebte in Kitzbühel die Woche seines Lebens – Sieg in der Europacup-Abfahrt, zwei starke Trainings und als Krönung seiner Karriere Rang fünf in der Weltcup-Konkurrenz. Ein Wintermärchen eben.

 

 

 

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