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Wie einst der Vater, so nun der Sohn – die FerstlsGeglückte Generalprobe Rodler Müller sprintete zu WM-Gold
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Und schon wieder ein ÖRV-Rodler mit Gold – Jonas Müller / imago

Und schon wieder ein ÖRV-Rodler mit Gold – Jonas Müller / imago

Rodler Müller sprintete zu WM-Gold

Es ist eine dieser Geschichten, die nur der Sport schreibt – spannend, faszinierend. Im Weltcup war Jonas Müller noch nie auf dem Podest gelandet, doch zum Auftakt der Rodel-Weltmeisterschaft holte der Vorarlberger Gold im Sprint. Das Doppel Steu/Koller ließ Bronze folgen. Ein großartiger Start in die Titelkämpfe.

 

Der Vorarlberger konnte es einfach nicht fassen. Noch nie zuvor war der 21-Jährige im Weltcup auf dem Podest gestanden, plötzlich durfte er bei der Kunstbahnrodel-WM über Sprint-Gold jubeln. „Ich kann es nicht begreifen. Während der Fahrt dachte ich, dass es sich nicht ausgehen würde. Erst als ich im Ziel meine Fans jubeln sah, habe ich es realisiert“, schüttelte der Bludenzer, der erst im letzten Weltcuprennen das WM-Ticket gelöst hatte, den Kopf.

 

Nach seiner zweiten Quali-Zeit blieb der Youngster im Finale cool: „Ich war überhaupt nicht aufgeregt, hatte kein Herzrasen am Start.“ Die eigentlich höher gehandelten ÖRV-Herren Reinhard Egger (6.), Titelverteidiger Wolfgang Kindl (8.) und Olympiasieger David Gleirscher (14.) blieben hinter ihren Erwartungen zurück.

 

In der Sprintentscheidung der Doppelsitzer sorgte der berüchtigte Wimpernschlag wieder einmal für Spannung. Und dieser meinte es nicht gut mit dem rotweißroten Duo Thomas Steu / Lorenz Koller. Die Vorarlberger / Tiroler Paarung raste zu Bronze, lächerliche 17 Tausendstelsekunden fehlten auf das siegreiche deutsche Doppel Toni Eggert / Sascha Benecken und Gold.

 

„Ein absolut geiles Gefühl“, jubelte Steu, um gleich danach Dampf abzulassen: „Der Ärger ist aktuell richtig groß. Das Eis ist wärmer geworden, dadurch hat uns am Ende ein wenig der Speed gefehlt. Wäre es kälter gewesen, wären wir wohl nicht zu schlagen gewesen.“ In die gleiche Kerbe schlug der Innsbrucker Koller: „Es wäre mehr drin gewesen, aber für das Hauptrennen darf das als Kampfansage verstanden werden.“ Tatsächlich doppelte das Doppel da gleich nach, holte eine zweite Bronzemedaille.

 

 

 

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