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Hundertstel-Krimi auf der Naturbahn im KühtaiDas Imperium schlug zurück Hypo fertigte den Meister ab
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Als Tabellenführer und mit weißer Weste war die Truppe von Headcoach Stefan Chrtiansky in den Schlager gegangen ... / Forcher

Als Tabellenführer und mit weißer Weste war die Truppe von Headcoach Stefan Chrtiansky in den Schlager gegangen ... / Forcher

Hypo fertigte den Meister ab

Der Spruch des Fußball-Kaisers Franz Beckenbauer ist ja legendär: „Ja is denn heut scho Weihnachten?“ So ähnlich haben wohl auch die rund 1200 Tiroler Volleyball-Fans in der Olympiahalle reagiert, nachdem die HYPO AlpenVolleys mit dem regierenden Meister aus Berlin kurzen Prozess gemacht und die deutschen Gäste in gerade einmal 90 Minuten mit 3:0 abgefertigt hatten.

 

Wie hoch die Qualität des Hypo-Kaders heuer ist, war schon vor dem Duell klar. Als Tabellenführer und mit weißer Weste war die Truppe von Headcoach Stefan Chrtiansky in den Schlager gegangen. Dass sie zuvor das CEV-Cup-Hinspiel gegen den serbischen Vertreter Novi Sad mit 3:2 gewonnen hatte, hatte dem Selbstvertrauen noch einen Zusatzschub verliehen.

 

Das merkte man in den entscheidenden Situationen, nachdem Kapitän Dougi da Silva und Co. zu Beginn noch etwas Anlaufzeit benötigten. Da waren die Berliner recht schnell auf 8:5 und 14:10 davongezogen. Erst ab Mitte des ersten Durchgangs glänzten die Dunkelblauen dann in puncto Service, Annahme und Block. Souverän nützte man den zweiten Satzball zum 25:19.

 

Angepeitscht von den begeisterten Fans und dem überragenden HYPO-Legionär Kirill Klets gaben die Hausherren das Spielheft weiter nicht aus der Hand. Und das mit einem stetigen Punktepolster.

 

Die Berliner versuchten alles, prallten aber regelmäßig am Block der Innsbrucker ab. Fazit? Der zweite Satz wurde 25:22 gewonnen. In der Folge spielten sich die Gastgeber in einen wahren „Rausch“, deklassierten die Berliner nach dem 16:10-Zwischenstand mit 25:17.

3:0, Jubelstürme, Party Time.

 

Mittendrin ein überglücklicher Headcoach Chrtiansky: „Was soll ich sagen? Wir haben ganz wenige Fehler gemacht, und der Sieg im CEV-Cup war immens wichtig für den Kopf.“ Und wie sieht der Slowake nach so einer Gala die Meisterchancen seiner Truppe? Chrtiansky: „Meister? Darüber reden wir am Ende der Saison. Es geht noch sehr lange. Da warten noch schwere Aufgaben.“

 

Eine davon war das Rückspiel im CEV-Cup in Novi Sad. Mit einem nie gefährdeten 3:1 schafften die AlpenVolleys den Sprung in das Achtelfinale, in dem sich allerdings mit Trentino Volley ein übermächtiger Gegner aufbaute.

 

Gegen den verloren sie das Hinspiel0:3 , dafür hielten sie sich in der Liga schadlos, feierten zunächst in Herrsching einen souveränen 3:0-Derbysieg, um anschließend auch Vizemeister Friedrichshafen mit 3:2 auf Distanz zu halten.

 

Schade, dass die Serie nicht über Weihnachten hielt. Ausgerechnet am Abend vor dem 24. Dezember kassierten Chrtiansky und sein Team beim 0:3 in Frankfurt die erste Niederlage, die aber mit dem 3:1 in Düren schnell wieder ausgebügelt wurde.

 

Am Ende des Jahres sind die Tiroler Tabellenführer der deutschen Volleyball-Liga, mit durchaus Luft nach oben. Eine Entwicklung, die Manager Hannes Kronthaler mit Stolz erfüllt.

 

 

 

 

 

 

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