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Ein Grizzly übergab an den anderenSturz zerstörte Alban Lakatas Goldtraum Schwazer Nullnummer in der Fremde
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In Krems (gelber Dress) gab es für Schwaz mit Alex Pyshkin nichts zu gewinnen / GEPA

In Krems (gelber Dress) gab es für Schwaz mit Alex Pyshkin nichts zu gewinnen / GEPA

Schwazer Nullnummer in der Fremde

Der Optimismus nach dem Top-Spiel gegen Hard musste bald wieder dem Alltag weichen, denn der von den Schwazer Handballern geplante Angriff auf die Festung Krems war schon in der ersten Halbzeit kläglich gescheitert. Am Ende stand eine 24:28 (13:17)-Niederlage gegen die Niederösterreicher, und ein Mann wusste genau warum: Trainer Frank Bergemann. „Wir sind schlecht in das Spiel reingekommen und haben schon vor der Pause einen zu großen Rückstand eingefahren“, erklärte der Coach.

 

Nach der Pause hatten zwar die Tiroler mit Topscorer Sebastian Feichtinger (fünf Tore) kurzfristig „aufgedreht“, waren aber durch die Rote Karte von Alexander Pyshkin in der 40. Minute neuerlich geschwächt worden. Letztlich gab aber auch die mangelnde Chancenauswertung den Ausschlag zugunsten der Gastgeber. Die Kremser setzten auf Tempo in den Gegenstößen, der Tiroler Neuzugang Thomas Kandolf durfte über fünf Tore jubeln.

 

„Es war eine Sisyphusarbeit“, resümierte Bergemann nach den leeren Kilometern in die Wachau. Krems indes durfte sich weiterhin über die Tabellenführung freuen.

Wenig Freude gab es dafür im Lager der Schwazer, die sich auch in Leoben geschlagen geben mussten. Gegen den Nachzügler setzte es eine durchaus vermeidbare 26:27-Niederlage.

 

Frustriert auch Torjäger Alexander Wanitschek. „Wenn wir mit der Mannschaft zumindest noch einen Punkt geholt hätten, hätte ich mich mehr gefreut. Es ist aber noch wichtiger, dass es mit dem Team gut läuft.“

 

Den Auftritt in der Steiermark bewertete Wanitschek mit zwei verschiedenen Halbzeiten wie „Tag und Nacht“. Der „Tag“ stellte sich auf fremdem Terrain aber wieder einmal erst nach der Halbzeitpause (9:15-Rückstand nach 30 Minuten) ein. „Es ist ein Manko, dass wir auswärts oft schwerfällig in ein Match starten und dann hinterherlaufen“, sprach der Topscorer ein Problem an, das man mit einem Team „im Umbruch“ angehen müsse. Die 13 Tore konnte sich Wanitschek dennoch gutschreiben lassen.

 

 

 

 

 

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