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Walchsee-Challenge"Jetzt heißt es schnell wieder aufstehen!" Drei Pleiten statt Aufholjagd
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Ein Danke an die Fans für die Unterstützung nach dem 2:1 gegen Hartberg / GEPA

Ein Danke an die Fans für die Unterstützung nach dem 2:1 gegen Hartberg / GEPA

Drei Pleiten statt Aufholjagd

Endlich! Der Stein dürfte Asteroidenformat gehabt haben, der den Verantwortlichen und auch den Spielern des FC Wacker Innsbruck nach dem 2:1 gegen Mitaufsteiger Hartberg von der bis zu diesem Zeitpunkt sehr beanspruchten Fußballerseele fiel.. Immerhin war den Tirolern im dritten Heimspiel der erste Sieg im Tivolistadion gelungen. Mit viel Zittern zwar, aber das interessierte nach den 90 Minuten niemanden mehr. Die lediglich 3115 Zuschauer feierten trotzdem den ersten „Heim-Dreier“.

 

Dabei war es gar nicht so einfach gewesen, gegen die Steirer den Marschplan umzusetzen. Endlich einmal keinem Rückstand nachlaufen und wenn möglich selbst in Führung gehen. Das hatte sich der FC Wacker fest vorgenommen, doch nach zehn Minuten war das auch schon wieder vorbei. Weil Zakaria Sanogo einmal auf links auftauchte und dann mit rechts Christopher Knett völlig auf dem falschen Fuß erwischte. Der FCW-Goalie rechnete mit einer Flanke und musste dann den Ball konsterniert aus dem Tor holen. Ein früher Schock für die Schwarz-Grünen.

 

Nur gut, dass der aufgerückte Baumgartner noch vor dem Halbzeitpfiff im Nachsetzen mit einem Kopfball den Ausgleich erzielte. Als der 22-Jährige dann nach einem Harrer-Eckball zur 2:1-Führung einnickte, schienen die Weichen gestellt.

 

„Doch dann hatten wir irgendwie Angst vor dem Siegen, obwohl wir die Partie voll im Griff hatten“, beschrieb Kapitän Christoph Freitag das dramatische Finale, in dem die Steirer drängten, dabei sogar einen Elfmeter nicht verwerten konnten (Goalie Knett wehrte ab). Damit blieb es beim 2:1, und nicht wenige im Lager der Innsbrucker erhofften sich davon eine Trendwende.

 

Aber statt einer Aufholjagd in der Tabelle gab es einen Dreierpack an Niederlagen. Die 1:3-Pleite bei den heuer heimstarken Wolfsbergern schien da noch am ehesten zu verkraften, aber das 1:3 gegen die Admira im Tivolistadion war nicht nur ärgerlich, sondern fast schon peinlich. Und weil Innsbruck sich dann auch noch beim Nachzügler Mattersburg mit 1:2 geschlagen geben musste, fanden sich Harrer und Co. ganz schnell im Tabellenkeller wieder.

 

Ein böses Erwachen im September, nur gut, dass es wegen der Länderspielpause lediglich vier Spiele gab.

 

 

 

 

 

 

 

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