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KitzAlpBike knackte Tausender-GrenzeAuftakt mit Sensation Der 4. RATA-Sieg Hand in Hand
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Einmal umgekehrt – die zeitgleichen Sieger Daniel Rubisoier (li.) und Robert Petzold (re.) nahmen den Drittplatzierten Dominik Schranz in die Mitte / Toni Zangerl

Einmal umgekehrt – die zeitgleichen Sieger Daniel Rubisoier (li.) und Robert Petzold (re.) nahmen den Drittplatzierten Dominik Schranz in die Mitte / Toni Zangerl

Der 4. RATA-Sieg Hand in Hand

Ein entspannteres und zufriedeneres Siegerlächeln war in den bisherigen 17 Auflagen des Race across the Alps (RATA) mit Start und Ziel in Nauders noch nie zu sehen. Als just im Juni 2018, bei der 18. Auflage, die Sieger zeitgleich nach 21:14 Stunden über die Ziellinie fuhren, hatten beide jeweils ihren vierten Sieg in diesem Eintagesrennen in der Tasche.

 

Daniel Rubisoier aus Fließ und Robert Petzold aus Deutschland waren sich auf der 533 Kilometer langen Strecke mit 14.000 Höhenmetern über Stilfserjoch, Gaviapass, Mortirolo, Bernina-, Albula-, Ofen- und Umbrailpass rasch einig: „Routine dominiert über Ehrgeiz.“ Wohl auch, weil die Minusgrade auf den Pässen in Italien und der Schweiz körperlich alles forderten. Und auch, weil im Ziel die Familien warteten.

 

Rubisoiers Gattin Stefanie war mit den beiden Töchterchen Annabel und Amelie da. Stolz nahmen sie ihren siegreichen Papa in die Arme. Und der genoss den ersten Schluck Bier. „Vier Starts, viermal gewonnen – heuer war es wunderschön. Wir haben die Wattzahl stets kontrolliert, und mit Robert war es ein Erlebnis“, sagte Rubisoier, der schon von 2011 bis 2014 das RATA in Serie gewonnen hatte. Petzold wiederum steht nun seit 2015 stets als Sieger am Podest. „Traumhaft, ich bin begeistert und ein wenig sprachlos – Dank an Daniel, das war einmalig“, resümierte er.

 

War der Erfolg von Rubisoier und Petzold keine Überraschung, so freute sich Veranstalter Gernot Wenig über eine Sensation. Denn der dritte Platz des Tiroler RATA-Neulings Dominik Schranz aus Tösens in 23:51 Stunden war unerwartet. Schranz ist allerdings kein Unbekannter. Am Rad feierte er im Vorjahr beim Dreiländer-Giro auf der Strecke Engadin einen Klassensieg, und im Skisport verpasste er beim Kultrennen Weißer Rausch in St. Anton heuer und im Vorjahr den Sieg nur hauchdünn.

 

Für alle drei stand gleich nach dem Ziel fest: „2019 sind wir wieder dabei!“ Sehr zur Freude von Organisator Gernot Wenig, der im Hinterkopf bereits noch größere Pläne in Sachen Radsport am Reschenpass hat. Und TVB-Macher Manuel Baldauf freute sich über die gelungene TV-Übertragung, die dieses Jahr Premiere feierte. „Die Zuseher bekamen einen tollen Eindruck vermittelt, wie bereits vom Night Race.“

 

Dieses Rennen durch die Gassen von Nauders hatte Daniel Federspiel für sich entschieden. Er ließ sich auch den Sieg im abschließenden Jubiläums-Giro (25 Jahre) nicht nehmen. Seine Solofahrt ab dem Stilfserjoch auf der langen Strecke Engadin (A) über 163 Kilometer war ein eindrucksvoller Beweis, dass der „Feder“ für alle Disziplinen zu haben ist. 5:09:41 Stunden betrug seine fabelhafte Siegerzeit.

 

Auch die Tirolerin Lea Horngacher feierte auf dieser 163-km-Strecke wie Federspiel ihren ersten Erfolg, nach 6:14:17 Stunden war sie im Ziel, gefolgt von Romana Fritz-Winter und Maren Zimberlin.

 

 

 

 

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