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Crankworx vor NeuauflageDer 4. RATA-Sieg Hand in Hand KitzAlpBike knackte Tausender-Grenze
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Übersicht Juni
Im Unterland eine Klasse für sich – die Oberländerin Laura Stigger / Erwin Haiden

Im Unterland eine Klasse für sich – die Oberländerin Laura Stigger / Erwin Haiden

Der Vorarlberger „Marathon-Man“ Daniel Geismayr / Erwin Haiden

Der Vorarlberger „Marathon-Man“ Daniel Geismayr / Erwin Haiden

Angelika Tazreiter – Sieg bei den Damen über die Ultra-Distanz / Erwin Haiden

Angelika Tazreiter – Sieg bei den Damen über die Ultra-Distanz / Erwin Haiden

Gerhard Kerschbaumer (Bild) – „Spielverderber“ für Max Foidl  / Erwin Haiden

Gerhard Kerschbaumer (Bild) – „Spielverderber“ für Max Foidl / Erwin Haiden

KitzAlpBike knackte Tausender-Grenze

Der Juni war wie immer ein Monat großer Radsportveranstaltungen in Tirol. Bei der 23. Auflage des KitzAlpBike-Festivals konnten die Veranstalter bereits vor dem Start jubeln. Erstmals wurde die 1000-Teilnehmer-Grenze geknackt.

 

Den Sieg auf der Marathon-Strecke über 90 Kilometer sicherte sich der Vorarlberger Daniel Geismayr in 4:21:20 Stunden, der damit auch seinen Staatsmeistertitel verteidigen konnte. Geismayr hatte sich mit Alban Lakata bis kurz vor Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, erst auf den letzten der 3800 Höhenmeter war es ihm gelungen, eine Schwäche des Weltmeisters auszunützen.

 

„Im letzten Anstieg konnte ich angreifen und habe gemerkt, dass gegen Alban ein Loch aufgeht. Dann bin ich voll gefahren bis zum Schluss. Es ist ein schönes Gefühl, gegen den Weltmeister das Trikot zu verteidigen.“ Der Osttiroler streute dem Sieger Rosen: „Ich habe nicht gegen irgendwen verloren, sondern gegen den Staatsmeister und WM-Bronzenen.“

 

Bei den Damen gewann die Oberösterreicherin Angelika Tazreiter erneut den Titel über die Ultra-Distanz.

 

In den abschließenden Cross-Country-Rennen gab es Tiroler Bike-Festspiele. Lokalmatador Max Foidl jubelte über Rang zwei bei den Elite-Herren. Für den 22-Jährigen war es der erste Podestplatz – und das ausgerechnet beim Heimrennen. „Es ist einfach wahnsinnig schön, dass ich auch zu Hause einmal zeigen kann, was ich draufhabe. Bisher war ich hier einfach viel zu nervös und angespannt und wollte allen was beweisen“, war Foidl glücklich.

 

Dessen ersten Sieg hatte Gerhard Kerschbaumer verhindert. Der Südtiroler Weltcupfahrer konnte wie schon im vergangenen Jahr auch heuer das hochkarätig besetzte Rennen für sich entscheiden und feierte seinen bereits vierten Erfolg in Kirchberg. Mit Karl Markt auf Rang drei stand noch ein weiterer Tiroler auf dem Podium.

 

Im Juniorenbewerb war die amtierende Cross-Country-Weltmeisterin Laura Stigger ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht geworden und raste souverän zum Sieg. Die Ötztalerin fühlt sich im Unterland einfach wohl: „Die Strecke mit ihren Downhill-Passagen ist wie für mich gemacht, deshalb habe ich mich schon so auf das Rennen gefreut. Es bereitet mir einfach so viel Spaß, hier zu fahren.“ Ebenso wie der Lisi Osl, die bei den Elite-Damen mit Rang drei auf das Podest fuhr.

 

 

 

 

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