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Auers Auf und Ab in der DTMEin Feuerwerk zum Aufstieg Gymnastin Nicol Ruprecht
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"Nach 20 Sekunden war das Training vorbei ..." / Beautiful Sports

"Nach 20 Sekunden war das Training vorbei ..." / Beautiful Sports

... vier Tage später turnte die in Wien lebende Wörglerin dennoch die beste Europameisterschaft ihrer Karriere ... / Beautiful Sports

... vier Tage später turnte die in Wien lebende Wörglerin dennoch die beste Europameisterschaft ihrer Karriere ... / Beautiful Sports

Gymnastin Nicol Ruprecht

Eine Verletzung wenige Tage vor einem Titelkampf – das ist wohl der Horror eines jedes Leistungssportlers. Nicol Ruprecht, Österreichs Aushängeschild in der Rhythmischen Gymnastik weiß davon ein Lied zu singen. Ausgerechnet beim ersten Training am EM-Schauplatz im spanischen Guadalajara war die Tirolerin auf dem Wettkampfteppich böse umgeknickt.

 

„Nach 20 Sekunden war das Training vorbei“, erzählte sie. Rettung, Klinik, Röntgen – zumindest gab es schnell Entwarnung, was ihre Knochen betraf, der Knöchel schwoll dennoch enorm an. „Sie haben mich mit dem Rollstuhl aus dem Krankenhaus geschoben, und dann humpelte ich mit Krücken los“, schilderte Ruprecht. „Ich dachte: Das war’s jetzt!“

 

Vier Tage später turnte die in Wien lebende Wörglerin dennoch die beste Europameisterschaft ihrer Karriere, kam im Mehrkampffinale auf Rang 15 und qualifizierte sich als Neunte für die European Games. „Unglaublich, ich weiß immer noch nicht, wie das gegangen ist. Das war mein emotionalster Wettkampf überhaupt!“, strahlte Ruprecht übers ganze Gesicht – trotz schwerer Bänderverletzung, die erst jetzt, nach ihrer Rückkehr, genau diagnostiziert werden konnte.

 

Ruprechts Glück im Unglück: Alle Teams hatten ihre Verletzung mitbekommen, darunter auch Russlands Star-Trainerin Irina Viner-Usmanova (betreute vier Olympiasiegerinnen), die gleich Unterstützung zusagte.

 

„So was habe ich noch nie erlebt. Die russischen Betreuer haben mich in einem Ausmaß unterstützt, das einfach der Wahnsinn war“, schwärmte Österreichs Nummer eins. Zwei Stunden täglich habe man sich nur um sie gekümmert, alles probiert, was möglich gewesen sei. Obwohl deren Team selbst rund 20 Gymnastinnen zu betreuen hatte.

 

 

 

 

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