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Auftakt mit Sensationnext Die Meisterparade des Tiroler Fußballs
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Die Meisterparade des Tiroler Fußballs

1. Klasse West: SPG Sölden
„Wenn man in zwei aufeinanderfolgenden Saisonen über 50 Punkte erreicht, hat man es einfach verdient aufzusteigen“, kommentierte Sölden-Spielertrainer Andreas Gritsch. In der vergangenen Saison verfehlte man den Aufstieg trotz 109 erzielten Toren und 56 Punkten um nur einen Zähler. Der Meistertitel sei daher heuer umso mehr wert.

1. Klasse Ost: SV Schlitters
„Unsere Fans haben uns zum Meistertitel getragen. Sowohl zu Hause als auch auswärts gaben sie uns den nötigen Rückhalt“, wusste Trainer Martin Bischofer über die Wichtigkeit des so oft zitierten „zwölften Mannes“. „Vor der Saison hätten wir einen Platz im oberen Tabellendrittel unterschrieben, die Jungs haben eine Wahnsinnssaison gespielt.“

2. Klasse West: SPG Lechtal
Mit 94 erzielten Toren schoss sich die SPG Lechtal zum Meistertitel und besiegelte den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Klasse West. „Wenn man einen Lauf hat, geht das meiste von alleine“, freute sich Trainer Bernhard Galic über eine starke Saison. Die Richtung für die Zukunft sei klar: „Wir wollen so schnell wie möglich in die Bezirksliga!“

2. Klasse Ost: FC Bad Häring
Für Bad-Häring-Trainer Hakan Noyan kam der Meistertitel in der 2. Klasse Ost durchaus überraschend, der Übungsleiter kannte jedoch die Gründe für die starke Saison: „Die Kompaktheit des gesamten Vereins war ausschlaggebend. Von den Funktionären über die Zuschauer bis hin zum Nachwuchs passt einfach alles zusammen.“

Landesliga West: FC Volders
Mit der letzten Partie im Herbst sicherte man sich die Winterkrone, im Frühjahr zog der FC Volders die Mission „Titel“ und Aufstieg in die UPC Tirol Liga souverän durch. „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive die Meisterschaft. Wir sind hinten gut gestanden und waren vorne immer für Tore gut. Zudem hatten wir einen extrem guten Zusammenhalt“, lobte Meistermacher Michael Streiter sein Kollektiv.

Landesliga Ost: FC Söll
Der FC Söll führte die Tabelle seit der zweiten Runde an und holte letztlich mit 12 Punkten Vorsprung souverän den Titel. „Wir haben uns in einer der stärksten Landesligen der letzten Jahre durchgesetzt“, jubelte Söll-Trainer Georg Kirchmair, der die stabile Defensive um Goalie Andreas Neureiter mit nur 17 Gegentoren hervorhob. „Für uns ist es eine Auszeichnung, dass wir dort spielen dürfen“, meinte er in Hinblick auf die UPC Tirol Liga.

Gebietsliga West: SV Thaur
„Wir sind im Frühjahr als Mannschaft noch einmal stärker zusammengerückt. Das war richtig gut zu spüren“, sah Coach Milan Obradovic den Teamgeist als ausschlaggebenden Punkt für den Meistertitel. „Wir haben die Herbstsaison auf Rang fünf beendet, dann wollten wir noch einmal richtig angreifen.“ Das gelang den Thaurern auch. Mit acht Siegen in den letzten acht Spielen setzten sie zu einem wahren Erfolgslauf an.

Gebietsliga Ost: SV Angerberg
In der letzten Minute schoss sich Angerberg noch zum Sieg gegen Kirchdorf und damit zum Meistertitel. Trainer Mario Höck gab offen zu: „Wir haben mindestens sieben Tausender vernebelt, ich habe ehrlich gesagt nicht mehr mit einem Sieg gerechnet.“ So durfte Angerberg aber jubeln – dank einem besonders starken Teamgeist, wie der Trainer hervorhob: „Wir sind ein Team. Und natürlich haben wir auch ein paar geile Kicker.“

Bezirksliga West: SV Landeck
Nach zwei Jahren kehrte Landeck in die Gebietsliga zurück. „Wir haben uns als Mannschaft gefunden“, nannte Trainer Jürgen Landerer den Schlüssel zum Erfolg. Die zur Winterpause auf Rang sechs liegenden Oberländer stellten mit Dominic Haueis auch den Torschützenkönig. Interne Konkurrenz bekommt der Angreifer in der Saison 1918/19 vom nunmehrigen Ex-Profi Simon Zangerl (WSG Wattens), der zu seinem Heimatverein zurückkehrt.

Bezirksliga Ost: SPG Hopfgarten/Itter
Hopfgarten/Itter kürte sich in letzter Minute zum Meister, Schützenhilfe leistete Vomp mit einem 2:2 gegen Achenkirch. Coach Christoph Margreiter war begeistert: „Bei den Vompern müssen wir uns bedanken, die haben sich gewaltig reingehaut. Die Mannschaft bekommt eine Kiste Bier.“ Das Erfolgsrezept von Margreiter: „In der Defensive waren wir stabiler, vorne hat unser Goalgetter Marco Mietschnig 33 Tore gemacht.“

UPC Tirol Liga: SVG Reichenau
Lange war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Telfs, am Ende durften die Reichenauer am heimischen Kunstrasen den Aufstieg bejubeln: Mit Trainer Gernot Glänzer (l.) und dem Sportlichen Leiter Helmut Hupfauf (r./hinten; 2. v. l. Obmann Gernot Amoser) geht es nun in der Westliga weiter.

Damenmeister: FC Wacker Innsbruck II
„Unser toller Teamspirit war sicher der Hauptgrund für den Meistertitel“, analysierte Wacker-Damen-Trainer Masaki Morass. In Folge des gelungen Aufstiegs der Einser-Mannschaft in die Bundeliga konnten die jungen Wacker Damen von der Zweier-Mannschaft in die 2. Frauenliga aufrücken.

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