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Tiroler Klubs im VormarschInitialzündung durch Stefan Wildseeloder erstrahlte in Rot-Weiß-Rot
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Große Emotionen zum Abschied – Stefan Häusl mit Familie / SMRP

Große Emotionen zum Abschied – Stefan Häusl mit Familie / SMRP

Hinunter vom Wildseeloder / freerideworldtour

Hinunter vom Wildseeloder / freerideworldtour

Wildseeloder erstrahlte in Rot-Weiß-Rot

Rallye-Dakar-Sieger Matthias Walkner ist keiner, der in Verdacht gerät, das Risiko zu meiden. Als Schwester und Freeriderin Eva ihm allerdings im Rahmen der Freeride-World-Tour in Fieberbrunn mit einem Augenzwinkern eine Rolle als Vorläufer für das kommende Jahr anbot, winkte der Motorrad-Artist ab: „No way – keine Chance.“

 

Man kann ihn verstehen. Denn auch heuer boten die Freerider am Wildseeloder (2119 Meter) eine atemberaubende Show. Und zwar eine mit rot-weiß-rotem Glanz: Bei den Ski-Damen gab’s durch Lorraine Huber (1.) und eben Walkner einen Doppelsieg. Bei den Snowboardern triumphierte Gigi Rüf. Manuela Mandl (2./Snowboard Damen) und Thomas Feurstein (3./Snowboard Herren) vervollständigten den starken rot-weiß-roten Auftritt.

 

Damit gehen mit der Wienerin Mandl und dem Vorarlberger Feurstein zwei Österreicher als große Gejagte in das Finale in Verbier.

 

„Unglaublich! Wir waren richtig stark“, konnte es Skifahrerin Huber kaum fassen. Die Vorarlbergerin avancierte mit der Wiederholung des Vorjahrestriumphs immer mehr zur Fieberbrunn-Spezialistin. „Ja, ich kenne den Wildseeloder ganz gut“, wusste die 37-Jährige nach ihrem sechsten Contest im Pillerseetal zu berichten. Als Inspiration diente ausgerechnet Konkurrentin Walkner. „Meine Line ist Eva schon 2012 gefahren. Die wollte ich unbedingt auch einmal probieren.“ Es hat sich gelohnt …

 

Gelohnt hat sich auch die World Tour Wildcard, die Gigi Rüf im Gespräch mit Tour-Boss Nicolas Hale-Woods ergattert hatte. Mit 36 Jahren gewann der frühere Air&Style-Teilnehmer sein erstes World-Tour-Rennen. „Ein bisschen spät vielleicht“, lachte der Gesamt-Zweite.

 

Abschied nahm definitiv Stefan Häusl. Mit 41 Jahren und Platz elf beendete der Wahltiroler seine Contest-Karriere. Im Ziel schlossen dann Tochter Jana und Gattin Geli „ihren Stefan“ in die Arme: „Es war total schön. Alle Fahrer haben mich angefeuert. Ich liebe den Berg hier. Es ist ein wunderschöner Abschluss für mich.“

 

 

 

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