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Nur selten gab es gegen Berlin einen Punktegewinn zu feiern – am Ende verloren die AlpenVolleys mit 0:3 gegen den Meister / kristen-images.com

Nur selten gab es gegen Berlin einen Punktegewinn zu feiern – am Ende verloren die AlpenVolleys mit 0:3 gegen den Meister / kristen-images.com

Fast unüberwindbar war der Berliner Block / Amir Beganivic

Fast unüberwindbar war der Berliner Block / Amir Beganivic

Lehrstunde durch den Meister

Gerade einmal 43 Minuten waren gespielt, da lagen die Hypo Tirol Alpenvolleys schon mit 0:2-Sätzen zurück. Natürlich – es war nicht irgendein Team, das da in der Olympiahalle auf dem glänzenden Volleyball-Parkett stand. Der Deutsche Meister war’s. Das spürte man vom ersten Ballwechsel an. Im Lager der bestens gelaunten Fans und in jenem der Spieler. So sehr sich die Dunkelblauen auch bemühten, gegen den Titelverteidiger aus Berlin war für die Tiroler nichts zu holen.

 

Denn es war genau das eingetreten, was Hypo-Headcoach Stefan Chrtiansky noch vor dem ersten Ballwechsel befürchtet hatte. Bei den Gästen war mit dem kurzfristig verpflichteten Startrainer Stelian Moculescu auch das Selbstvertrauen des Doublegewinners (Meister, Pokalsieger) der abgelaufenen Saison zurückgekommen.

 

Von Beginn an waren die Volleyballer aus der Deutschen Bundeshauptstadt davongezogen: 5:9, 12:20, 13:25 – die Gastgeber hatten keine passende Antwort auf die Angriffswellen. Mit der individuellen Klasse konnte das Tiroler Kollektiv nicht mithalten. Das änderte sich ebenso wenig im zweiten Satz. Die Chrtiansky-Truppe war bemüht, am Ende blieb ihnen aber erneut nur die Statisten-Rolle.

 

Mit einem 17:25 ging es in die kurze Pause. In dieser versuchte Coach Chrtiansky seine Burschen noch einmal zu puschen. Mit – kurzfristigem – Erfolg. Beim Stand von 18:18 gingen die Alpenvolleys sogar in Führung, zaghaft flackerte das Flämmchen der Hoffnung auf einen möglichen Satzgewinn. Doch mit einem schnellen Punkt und einem Ass übernahmen die Berliner wieder das Ruder. Das ließen sie sich auch nicht mehr nehmen: 25:23.

 

Und nach dem Auftritt war eines klar: Im ersten Jahr in Deutschland ist die Spitze für die Alpenvolleys (noch) zu weit weg. „Da war ein klarer Leistungsunterschied ersichtlich. Aber das ist heuer noch nicht unser Anspruch. Das wäre unrealistisch. Für uns geht es um Platz fünf“, resümierte ein sichtlich enttäuschter Manager Hannes Kronthaler.

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