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Dieses verflixte zweite ZehntelLentsch siegte beim Ski-Trail Zwischen Premiere und Rekord
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Gemeinsamer Jubel ist schöner – Feller (links) gratuliert Hirscher / APA

Gemeinsamer Jubel ist schöner – Feller (links) gratuliert Hirscher / APA

Zwischen Premiere und Rekord

Garmisch-Partenkirchen – die Kandahar-Strecke. Dort, wo einst der Stern des Hermann Maier mit einem RTL-Sieg aufgegangen war, setzte Marcel Hirscher eine neue Bestmarke, ist nach diesem Erfolg Österreichs alleiniger Rekord-Weltcupsieger. Mit seinem nunmehr 55. Triumph überholte er in der ewigen ÖSV-Bestenliste Hermann Maier (54) und hat insgesamt nur noch Ingemar Stenmark vor sich. In diesem denkwürdigen Rennen kam der Tiroler Manuel Feller als Zweiter erstmals aufs Podest.

 

„Es passt einfach alles zusammen“, meinte Hirscher und sah noch einmal hinauf auf die Strecke: „Wir wissen alle nicht, wieso es in Garmisch so gut klappt. Ob es das richtige Wachs ist oder nicht – es ist einfach erstaunlich.“ Dieses „erstaunlich“ liest sich in Form eines Vorsprungs von 1,57 Sekunden auf Feller, der erstmals auf das Weltcup-Podest fuhr.

 

„Es ist eine unglaubliche Marke. Ich kann das noch gar nicht richtig begreifen“, erklärte Hirscher nach seinem zehnten Saisonsieg im Weltcup – so gut war er auch in dieser Kategorie noch nie – und der sechsfache Gesamtweltcupsieger ergänzte: „Alleine von eins bis 55 zu zählen, dauert lange. Und es dauert gut zehn Jahre, um so viele Weltcupsiege einzufahren. In Österreich, einem skibegeisterten Land, ist diese Marke viel wert. Es steckt sehr viel Arbeit mit meinem Team dahinter, ich bin sehr stolz darauf.“

 

Österreichs Cheftrainer Andreas Puelacher kommentierte das Ganze, das fast schon zur Gewohnheit gehört, mit einem Lachen und suchte lieber Feller. „Wo ist denn der Manuel?“, rief der Tiroler im Zielraum, stürmte auf den 25-jährigen Fieberbrunner zu und gratulierte ihm in Form einer kräftigen Umarmung. „Für den Manuel freut es mich besonders, das hat er sich verdient“, meinte Puelacher.

 

 

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