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Als Marcel sich entschuldigteDieses verflixte zweite Zehntel Seefelder WM-Generalprobe
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Seefeld-Triple /GEPA

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Seefelder WM-Generalprobe – Japaner stahl allen die Show

Geht es nach der alten Theaterweisheit, wonach auf eine „verpatzte Generalprobe“ eine gelungene WM folgt, dann dürfen – aus sportlicher Sicht – die Trainer, Aktiven und auch Fans auf erfolgreiche Titelkämpfe 2019 in Seefeld hoffen. Denn am Schlusstag des Seefeld-Triple war das Team von Cheftrainer Christoph Eugen mit den Plätzen zehn und elf durch Seidl bzw. Denifl („Wir waren zu brav“) doch weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

 

Anders formuliert: Nach den zwei Podestplätzen durch Lukas Klapfer in Val di Fiemme herrschte wieder Stagnation und eines ist klar, für die Heim-WM in Seefeld muss das Team raus aus der Durchschnittsfalle. Wie das funktionieren kann, hatte Triple-Premierensieger Akito Watabe aus Japan demonstriert. „Endlich bin ich nicht mehr der ewige Zweite“, jubelte er, der allen anderen während der drei Tage die Show gestohlen hatte!

 

Die beste Österreicherin des nordischen Wochenendes in Seefeld war eine Langläuferin und sprach in Superlativen von der WM-Generalprobe: „Die Stimmung war großartig und es war alles hervorragend organisiert“, schwärmte Teresa Stadlober. Als Sechste war die 24-Jährige nach zehn anstrengenden Kilometern im Massenstart ins Ziel gelaufen: „Weil ich so schwere Beine hatte.“ Diese waren dem auf Olympia ausgerichteten Training geschuldet. Doch die Anfeuerungsrufe der 7500 Zuschauer an der Strecke ließen Schmerzen und Müdigkeit vergessen.

 

Zuvor war Max Hauke als bester ÖSV-Langläufer als 14. nach 15 Kilometern ins Ziel gelaufen und sprach von einem Traumrennen. Auch wenn in dieser Saison die Priorität auf den Spielen liegt, ging der Blick schon in Richtung Heim-WM. „Als ich erfahren habe, dass Seefeld die WM austrägt, hat es mir eine Gänsehaut aufgezogen“, sagte Hauke, der es bis 2019 in die Top 15 schaffen will.

 

Stadlober wiederum weiß nach der Generalprobe, was sie trainieren muss, um ihr Ziel WM-Medaille auch zu erreichen. Fest steht: Das kleine, aber feine ÖSV-Langlauf-Team dürfte den heimischen Fans bei der WM viel Freude bereiten.

 

 

 

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