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Hirschers Korrektur in WengenPenz/Fischler glänzten mit Podestplatz Heimsieg – auf Feuz ist Verlass
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Wahltiroler Beat Feuz zelebrierte mit dem Team seinen zweiten „Heimsieg“ am Lauberhorn / AFP Photo

Wahltiroler Beat Feuz zelebrierte mit dem Team seinen zweiten „Heimsieg“ am Lauberhorn / AFP Photo

Heimsieg – auf Feuz ist Verlass

Werdende Väter sind oft besonders nervös – nicht so Beat Feuz, die große Schweizer Abfahrtshoffnung. In Wengen jedenfalls, bei seinem „Heimspiel“ am Lauberhorn, war der Wahltiroler konzentriert wie immer, feierte auf der traditionsreichen Strecke seinen zweiten Heimsieg. Österreichs Bester, Matthias Mayer, landete auf Platz drei. Vielleicht war der Beat aber gerade deshalb so ruhig, weil er seine Freundin in der Nähe wusste. Wie auch immer – Feuz wurde seiner Favoritenrolle gerecht und raste unter dem Lauberhorn mit Nummer eins zum zweiten Wengen-Triumph nach 2012.

 

Der Norweger Aksel Lund Svindal war der Einzige, der dem Aldranser gefährlich wurde – am Ende fehlten dem 35-Jährigen nur 0,18 Sekunden. Damit gab es den fünften Podestplatz in der fünften Saisonabfahrt – und das trotz einer Schrecksekunde: Im Kernen-S hatte Svindal den Zaun gestreift, sein Helm und Anzug waren voller Kratzer und blauer Farbe.

 

„Der Sieg ist einfach genial. Das ist ein ganz besonderer Tag für mich“, freute sich Feuz. Der Abfahrtsweltmeister, der sich seine Startnummer aussuchen konnte, gestand ein, dass er bewusst als Erster ins Rennen gehen wollte. „Es war ein Poker. Wir wussten: Wenn es schön wird, wird es im oberen Streckenabschnitt immer langsamer.“ Das sah auch Svindal so: „Es ist sicher so, dass die frühe Nummer gut war. Wir hatten mit der Nummer Glück.“

 

Die zehn besten Abfahrer konnten sich den Startplatz aussuchen. Der erste Österreicher kam erst mit der Elf – und der war am Ende auch der beste. Matthias Mayer fuhr als Dritter erstmals beim Klassiker auf das Podest. „Das war ein Kindheitstraum. Das kann ich abhaken. Ich bin sehr zufrieden, auch wenn mehr drinnen war“, meinte der Olympiasieger. Hannes Reichelt wurde Vierter und verpasste erstmals seit 2012 das Podest. „Die Nummer war nicht mein Freund. Aber es passt so“, meinte der 37-Jährige. Vincent Kriechmayr rundete als Sechster das starke Teamergebnis ab.

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