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"Sechster Platz wie ein Podest"Die Spiele mögen beginnen Hannes Kronthalers große Ziele
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Nach dem verlorenen ersten Satz formierte sich Friedrichshafens Block für die AlpenVolleys zu einer unüberwindbaren Mauer / GEPA

Nach dem verlorenen ersten Satz formierte sich Friedrichshafens Block für die AlpenVolleys zu einer unüberwindbaren Mauer / GEPA

Hannes Kronthalers große Ziele

Die Alpenvolleys, die ja schon unter altem Namen in der Champions League des Öfteren in der Olympiahalle aufgeschlagen hatten, leiteten in der neuen, fixen Heimspielstätte bei Tirol-Heimspielen die Neuzeit – als Mitglied der starken Deutschen Volleyball-Liga – ein. Und völlig neu war auch gleich ein Blick, der sich kurz nach dem Eingang bot. Da standen Manager Hannes Kronthaler und Österreichs Ex-Volleyball-Präsident Peter Kleinmann, die sich jahrelang gegenseitig als Erzrivalen kritisch(st) bearbeitet hatten, in ungewohnter Eintracht nebeneinander. Die Zeit heilt alle Wunden …

 

Es ging ja auch darum, den Top-Status des neuen deutsch-österreichischen Projektes zu untermauern. Da passte das Duell gegen den aktuellen Tabellenführer der Deutschen Liga, Friedrichshafen, natürlich genau dazu. Eine Begegnung, in der die Alpenvolleys, angeführt von den beiden Topscorern Igor Grobelny und Rudy Verhoeff, im ersten Satz ganz stark wirkten und ihn mit 25:22 auch für sich entschieden. Es war der erst vierte Satzverlust für den Leader in dieser Saison. Friedrichshafens Starcoach Vital Heynen hatte gegen Ende des ersten Durchgangs schon genug gesehen und mit Simon Tischer den ersten Aufspieler gebracht. So wendete sich das Blatt klar zugunsten der Gäste, die mit 25:17 auf Satzausgleich stellten und das Kronthaler-Zitat („Sie stehen eine Stufe über uns“) eindrucksvoll bestätigten.

 

Im dritten Durchgang kämpften sich die Alpenvolleys dank Blockpunkten von Kapitän „Dougi“ stark zurück, ein Missverständnis bei 22:23 ebnete Friedrichshafen aber den Weg zur 2:1-Führung. Mit individuellen Highlights (z. B. Service-Ass von Niklas Kronthaler) riss die Stimmung auch im vierten Durchgang nie ab. Am Ende stand zwar ein 1:3, aber auch der Glaube, mit der „Alpen-SPG“ auf dem richtigen Weg zu sein. Der auf alle Fälle eingeschlagen werden sollte.

 

„Es klingt vielleicht frech, aber ich will in die Position kommen, dass ein Friedrichshafen-Spieler ins Grübeln gerät, ob er nach Innsbruck wechseln will“, meinte Hypo-Tirol-Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler am Tag nach der 1:3-Niederlage. Dabei helfen könnte eine Aussage von Hypo-Vorstand Hannes Haid: „Wenn Hannes will, machen wir das noch zehn Jahre.“ Und Kronthaler? „Friedrichshafen ist genau dort, wo wir hinwollen.“ Der Status quo im ersten (Lehr-)Jahr sieht zwar gut aus, lässt aber noch Luft nach oben. Zufrieden gibt sich der Ex-Nationalspieler natürlich nicht. Schließlich wollen Kronthaler und Co. in drei Jahren um den Titel und nicht um Platz fünf kämpfen. Dafür werden heute schon an sämtlichen Fronten alle Hebel in Bewegung gesetzt.

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