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backTiroler Duo eroberte WM-Gold Schnelles Ende eines Handball-Traumes
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Hart gekämpft, dennoch verloren – für die Schwazer Handballer (schwarzer Dress) gab es im Cup nichts zu gewinnen / Thomas Böhm

Hart gekämpft, dennoch verloren – für die Schwazer Handballer (schwarzer Dress) gab es im Cup nichts zu gewinnen / Thomas Böhm

Schnelles Ende eines Handball-Traumes

Der Cup als Sprungbrett für den Europacup? An sich ja, doch für die Schwazer bereits nach dem Achtelfinale keine Option mehr. Denn trotz eines Heimspieles gegen die Fivers aus Wien mussten die Tiroler ihre Hoffnungen begraben. Zumal die Gäste aus Wien nicht nur wegen einer schmackhaften Speckjause in die Osthalle gekommen waren, sie zeigten den Gastgebern recht schnell deren Grenzen auf.

 

Fazit? Im ersten Pflichtspiel des Jahres mussten sich die Tiroler im ÖHB-Cup auch schon wieder verabschieden. Der siebenfache Cup-Sieger Fivers Margareten war beim 32:29 (15:11)-Erfolg ganz eindeutig die bessere Mannschaft.

 

Dabei war ein Aufatmen im Team zu spüren gewesen, als die Fivers ohne Kämpferherz Vitas Ziura aus dem Teambus gestiegen waren. Der EM-Joker der Österreicher hatte sich im Test gegen Koper einen Sehneneinriss in der Fußsohle zugezogen. Im Spiel konnten die Wiener den Ausfall aber mehr als wegstecken. Innsbruck-Coach Herbert Lastowitza, als Kiebitz in der Halle, zeigte sich vom Auftritt des Cup-Spezialisten und von der schnellen Spielweise „imponiert“. Für die Tiroler indes war es ein Weckruf nach der Winterpause.

 

EURO-Fighter Thomas Kandolf, der bei der EM in Kroatien fünf Tore erzielt hatte, traf auch in seiner Heimstätte nach drei Minuten zur Führung. Nach 23 Minuten bot sich ein gänzlich anderes Bild: Da stand es 15:8 für die Gäste und Schwaz-Trainer Raul Alonso verordnete ein Team-Timeout. Kleinere Umstellungen wie der junge Phillip Walski statt Aliaksei Kishov im Tor zeigten kurzzeitig Wirkung – zur Halbzeit stand es „nur“ noch 11:15. Ein kurzes Aufflackern eine Viertelstunde vor Schluss: Comeback-Mann Matias Jepsen und Co. kamen zwischenzeitlich auf zwei Tore heran. Die Fivers konnten jedoch noch immer vom Vorsprung aus den ersten zehn Minuten zehren – wie von einer guten Speckjause eben. Und Schwaz musste mit einer 29:32-Niederlage unter die Dusche.

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