Übersicht Juni 2005 Übersicht Juni 2006 Übersicht Juni 2007 Übersicht Juni 2008 Übersicht Juni 2009 Übersicht Juni 2010 Übersicht Juni 2011 Übersicht Juni 2012 Übersicht Juni 2013 Übersicht Juni 2014 Übersicht Juni 2015 Übersicht Juni 2016 Übersicht Juni 2017
JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Nach Drama badete Wörgl im Glücknext Die Meisterparade des Tiroler Fußballs
Übersicht Suche Meister Extras Start

Die Meisterparade des Tiroler Fußballs

1. Klasse West: FC Grinzens:
Mehrmals scheiterten die Mittelgebirgler am Ziel Aufstieg, unter Spielertrainer Himmet Erdogan gelang heuer der Meistertitel. „Der Zusammenhalt der Mannschaft war super und alle haben beim harten Training mitgezogen.“ Bis zu 20 Spieler waren bei den Einheiten und Erdogan ließ nie dieselbe Startelf auflaufen: „Das nötige Glück brauchst du auch.“

1. Klasse Ost: SC Schwaz II:
Der Talenteschuppen des Westligisten profitierte laut Meistertrainer Stefan Plattner auch von der Ersten: „Ausschlaggebend für den Titel war ein guter und großer Kader und die super Zusammenarbeit mit der Kampfmannschaft: Junge gehen rauf und kommen wieder zu uns runter – mit Stefan Höller kann man super zusammenarbeiten.“

2. Klasse West: Prutz/Serfaus II:
Wir waren spielerisch sicher das beste Team der Liga“, begann Trainer Peter Senn seine Meisteranalyse. „Außerdem waren wir sehr konstant (zwei Remis und nur zwei Niederlagen, Anm.) und haben von unserem großen Kader profitiert.“ 90 Tore in 24 Spielen sprechen dahingehend eine deutliche Sprache. Herausragend: Top-Torjäger Stefan Bernhart.

2. Klasse Ost: SV Wörgl II:
„Wir sind als eine Einheit aufgetreten“, kennt Spielertrainer Thomas Reinsberger den Erfolgsfaktor. Die Aushilfsspieler aus der ersten Elf haben stets überzeugt und ordneten dem Ziel Aufstieg alles unter. Die Unterländer wollen die Kluft zum Westliga-Team weiter verkleinern und peilen mit zusätzlichen Verstärkungen den Durchmarsch in die Bezirksliga an.

Landesliga West: SV Zams:
In einem echten Fotofinish und am letzten Spieltag fing Zams die Natterer noch von Platz eins ab. Die Rückkehr in die UPC Tirol Liga (letzter Aufstieg 1999 / Abstieg 2001) führt man auch auf viele Eigenbauspieler zurück. „Wir haben gute Kicker und eine super Kameradschaft. Wir wollen so weitermachen. Hoffentlich bleibt das Team im Großen und Ganzen beisammen“, freut sich Coach Florian Schlatter auf neue Abenteuer in Tirols höchster Spielklasse.

Landesliga Ost: SVG Mayrhofen:
Die Rückkehr in die UPC Tirol Liga beruhte auf vielen Faktoren: Auf der Bank dirigierte mit Reini Hofer (l.) ein echter Titelhamster im Unterhaus, und am Feld zogen rund um Edelroutinier und Goalgetter Mario Schiestl alle mit. „Der Zusammenhalt und der Einsatz waren vorbildlich“, lobte Hofer seine Musterschüler, die vor der Saison nicht unbedingt als Titelfavorit ins Rennen gegangen waren.

Bezirksliga West: TSV Fulpmes:
Dass Goalgetter Matthias Mayerhofer (unfassbare 55 Treffer) einen Riesenanteil am Titel hat, ist kein Geheimnis. Ein Obradovic oder Aksoy führte zudem Regie. Trainer Sascha Frass lobt aber das große Ganze: „Auch die jungen Spieler haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Das ganze Team hat mitgezogen, das hat man bei der Trainingsbeteiligung und der Arbeit am Platz die ganze Saison lang ablesen können.“

Bezirksliga Ost: FC Kössen:
„Der Zusammenhalt in der Mannschaft war entscheidend“, verrät Trainer Joachim Gstrein das Erfolgsgeheimnis. „Wir haben nur Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, und keiner bekommt einen Cent.“ Die ehemalige Fahrstuhlmannschaft erntet nun die Früchte des Umbruchs und der Erfolgstrainer feierte einen gelungenen Abschluss. Aus privaten Gründen wird er kürzertreten, bleibt dem FC Kössen aber als U9-Coach erhalten.

Gebietsliga West: SPG Innsbruck West:
Mit einem kleinen Zwischentief machten es die Westler noch spannend, am Ende gingen sie aber als Erster über die Linie. „Wir hatten eine komplett geschlossene Mannschaftsleistung über die ganze Saison hinweg. Jeder hat ziemlich am Limit gespielt“, lobt Meistermacher Elvir Karahasanovic die Leidenschaft seiner Truppe. Mit Manuel Göbbel kehrt ein Hochkaräter nach einem halben Jahr in Schwaz zurück.

Gebietsliga Ost: SV Fritzens:
Nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga Ost (2015/16) marschierten die Fritzener als Gebietsliga-Meister in die Landesliga durch. Mit Nico Strobl (34 Tore) gab’s einen Knipser, Coach Daniel Streiter strich aber den Zusammenhalt lobend hervor: „Wir hatten die ganze Saison einen kleinen Kader, das Team hat das aber immer wieder sehr gut kompensiert. Der Titel und Aufstieg ist ein Verdienst der ganzen Mannschaft.“

UPC Tirol Liga: FC Kitzbühel:
Auf in die Regionalliga West – nach dem Titelgewinn in der UPC Tirol Liga schafften die Kitzbüheler den sofortigen Wiederaufstieg. Mit Ex-Teamspieler Andreas Hölzl und weiteren Neuverpflichtungen soll die Westliga längerfristig die sportliche Heimat der Gamsstädter werden.

Damenmeister: FC Schwoich:
„Wir haben immer an uns geglaubt. Auch das große Verletzungspech konnte uns nicht stoppen“, umschreibt Schwoich-Trainer Mutlu Kuyucuk das Erfolgsgeheimnis des Double-Gewinners. Auch der „Siegeswille“ sei entscheidend gewesen – ein Wille, den die Tiroler Fußball-Szene beim Sieg im Cupfinale noch einmal bestaunen konnte.

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
Das aktuelle Sportjahrbuch können Sie portofrei beim Haymon Verlag erwerben.