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Paris zum Dritten und Bangen um FeuzEin Weekend für Hirscher & Reichelt Hirscher-Show mit britischem Rufzeichen
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Hirschers Triumphfahrt am Ganslern / APA/EXPA

Hirschers Triumphfahrt am Ganslern / APA/EXPA

Dave Ryding verpasste die große Sensation / GEPA

Dave Ryding verpasste die große Sensation / GEPA

Hirscher-Show mit britischem Rufzeichen

Der Slalom am Ganslern – wie immer ein Spektakel der besonderen, der herausragenden Art. Vor allem, wenn man sich die Startliste angesehen und dann die Ergebnisse studiert hat. Das Duell Hirscher gegen Kristoffersen schien vorprogrammiert, wenngleich da noch Feller, Neureuther, Hargin, Myhrer, Mölgg und Gross ein Wörtchen mitreden wollten. Und dann kam alles ganz anders – der vierfache Saisonsieger aus Norwegen flog schon in Durchgang eins von der Piste, Hirscher lag vor der Entscheidung auf Platz neun, in Führung – ganz sensationell – der Engländer Dave Ryding. 1,02 Sekunden vor Marcel.

 

Doch der Salzburger zündete nach dem verpatzten ersten Durchgang den Turbo. Dem 27-Jährigen gelang ein Lauf, der nur mit Superlativen kommentiert werden konnte und er gewann zum zweiten Mal nach 2013 den Torlauf in Kitzbühel. „Das war heute mein Maximum“, sagte Hirscher nach seinem 42. Weltcupsieg, dem 20. im Slalom. Damit blieb dem Sieger der Herzen, dem Engländer Dave Ryding, nur der zweite Rang. Doch der 30-Jährige, der unweit der Beatles-Heimat Liverpool aufgewachsen ist, strahlte nach dem ersten Podestplatz übers ganze Gesicht. „Das ist wie ein Sieg für mich. Ich habe keinen Fehler gemacht“, meinte Ryding, der für den ersten britischen Podestplatz seit 1981 sorgte. Den bisher einzigen englischen Sieg in Kitzbühel gab es 1931 in der ersten Kombi durch Gordon Neil Spencer Cleaver.

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