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Hirscher kam, blieb stehen und siegteDominik sammelt Lift-Gondeln Erst Shiffrin, dann Brignone
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Bernadette Schild / AFP Photo

Bernadette Schild / AFP Photo

Riesentorlauf vor prächtiger Kulisse / APA/EXPA

Riesentorlauf vor prächtiger Kulisse / APA/EXPA

Erst Shiffrin, dann Brignone

In Tirol hatte Federica Brignone ihren ersten Weltcup-Sieg gefeiert, in Lienz kam nun im Riesentorlauf der sechste hinzu. Die Italienerin feierte vor 8.000 Zuschauern. Federica Brignone untermauerte damit unweit der Grenze zu ihrer Heimat ihre Liebe zu Tirol: 2015 hatte die 27-Jährige im Riesentorlauf von Sölden ihren ersten Weltcup-Sieg gefeiert.

 

Zwei Jahre später? „Es ist großartig, auch hier in Lienz zu gewinnen“, meinte Brignone. Die nunmehr sechsfache Weltcupsiegerin hatte den eisigen Zielhang von Lienz am besten gemeistert, hatte dort auch als Halbzeit-Vierte noch Mikaela Shiffrin (USA) und die Führende Viktoria Rebensburg abgefangen.

 

Die zweifache Saisonsiegerin aus Deutschland musste sich im Hundertstel-Krimi um 0,04 Sekunden geschlagen geben. „Ich bin glücklich mit meinem zweiten Platz. Aber da war noch Luft nach oben“, meinte die 28-jährige Riesentorlauf-Olympiasiegerin, die knapp an ihrem 16. Erfolg vorbeischrammte. Die Tuxerin Stephanie Brunner wurde als beste ÖSV-Läuferin Fünfte.

 

Am Tag zuvor hatte Mikaela Shiffrin der Konkurrenz einmal mehr gezeigt, dass im Slalom kein Weg an ihr vorbeiführt. Die 22-jährige US-Amerikanerin hatte den um 24 Stunden vorverlegten Torlauf souverän für sich entschieden und danach ihren 36. Weltcupsieg bejubelt. Genauso viele also wie die nicht mehr Aktiven Benjamin Raich und Katja Seizinger.

 

Beste Österreicherin am Hochstein war Bernadette Schild als Vierte. Schon zur Halbzeit war die regierende Gesamtweltcupsiegerin 1,14 Sekunden vor der Schwedin Frida Hansdotter, 1,28 vor der Schweizerin Wendy Holdener, 1,58 vor der Slowakin Petra Vlhova und 1,70 vor der Salzburgerin Bernadette Schild gelegen.

 

Diese wollte im Finale um Platz zwei mitkämpfen und verbesserte sich auch um einen Rang, weil Levi-Siegerin Vlhova auf Platz fünf zurückfiel; aber der zweite Platz war einfach nicht zu schaffen.

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