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Enttäuschung bei den BiathletenTiroler für den Sport Transfercoup für Ortner in Italien
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Hat in Italien bei Brescia eine neue „Heimat“ gefunden – Tirols Basketball-Superstar Benjamin Ortner / imago

Hat in Italien bei Brescia eine neue „Heimat“ gefunden – Tirols Basketball-Superstar Benjamin Ortner / imago

Transfercoup für Ortner in Italien

So schnell kann es gehen im Sport – zuerst war im September das Karriereende im Raum gestanden, dann kam im Oktober doch noch der gut einmonatige „Aushilfsjob“ beim süditalienischen Team aus Avellino – und nun, knapp vor dem Jahreswechsel, knackte Tirols Basketball-Profi Benjamin Ortner den Jackpot.

 

Denn der 34-jährige Innsbrucker zog mit seinem neuen Engagement innerhalb der Serie A ein Traumlos – bis Ende der Saison spielt Ortner für Germani Basket Brescia. Das Team aus der Lombardei ist nach neun Siegen aus zehn Spielen Tabellenführer und suchte nach dem Aus von Center Abdel Fall einen Ersatz.

 

„Mit diesem Wechsel habe ich alles richtig gemacht. Das ist eine tolle Möglichkeit für mich. Ich glaube, dass ich vom Charakter her sehr gut zu dem Team passe und wir gemeinsam viel erreichen können“, erklärte der 2,06 Meter große Korbjäger, den sein Agent kurzfristig über die neue Chance informiert hatte.

 

Und nicht nur sportlich ist es für Ortner die optimale Lösung: Seine drei Kinder (Zwillinge mit drei Jahren, eine Tochter mit einem Jahr) sind nach wie vor in Innsbruck zuhause. Die rund 1.000 Kilometer von Neapel hätten zehn Stunden Fahrzeit benötigt – nun sind es nur noch etwa drei. „Von dem her ist das natürlich ideal. Sobald ich einen Tag frei habe, kann ich nach Hause fahren. Darauf freue ich mich schon besonders“, meinte Ortner.

 

Sportlich gesehen geht es aufwärts für den früheren US-College-Basketballer, der seit 2005 mit einem Jahr Ausnahme (deutsche Bundesliga bei Gießen) in Italiens höchster Liga spielt. Er darf sich auf mehr Einsatzzeit freuen. In Avellino brachte es Ortner bei sechs Einsätzen auf 80 Spielminuten sowie 2,3 Punkte im Schnitt. „Wie viel ich spiele, hängt von meiner Leistung ab. Aber ich kenne den Trainer, der setzt mehr auf Kontinuität. Ich kann also nicht damit rechnen, dass ich pro Partie 30 Minuten spielen werde.“

 

Anders jedoch als mit Avellino kann sich Ortner bei Brescia wieder Hoffnung auf den Titel machen. Mit Venedig hatte er das Meisterstück schon 2017 vollbracht, ehe ihn das Team aus der Touristenmetropole unsanft vor die Tür setzte.

 

Wenige Monate später ist Ortner wieder zurück. Beim Leader. „Das Team ist wirklich gut drauf. Und ich hoffe, ich kann meinen Teil dazu beitragen, damit das auch so bleibt.“

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