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Lindseys zweites WohnzimmerVeiths Tränen trockneten als Siegerin Kapitel für die Ewigkeit
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Marcel Hirscher ... / APA/EXPA

Marcel Hirscher ... / APA/EXPA

Kapitel für die Ewigkeit

Gut, besser, Marcel Hirscher. Mit seinem fünften Riesentorlauferfolg in Serie auf der „Gran Risa“ hatte Österreichs Ski-Superstar das nächste Kapitel für die Ewigkeit geschrieben. Eindrucksvoll unterstrichen mit zwei Laufbestzeiten.

 

Die Gegnerschaft verneigte sich: „Ich habe Svindal nach der Abfahrt als Außerirdischen bezeichnet. Ich weiß nicht, was dann der Marcel ist …?“, fragte Manuel Feller, der mit Rang sieben in Alta Badia nur bedingt zufrieden war. „Der Speed im ersten Lauf war top, im zweiten war ich zu taktisch – die falsche Entscheidung.“

 

Hirscher dagegen hatte wieder einmal alles richtig gemacht, im Finale den Siegerski von Beaver Creek ausgepackt und einzig den Russen Alexander Andrienko näher als eine Sekunde (0,89) an sich herankommen lassen. Dass er letztlich 1,70 Sekunden vor Henrik Kristoffersen (NOR) und 1,82 vor dem aufstrebenden Slowenen Zan Kranjec lag, wollte der Salzburger „nicht überbewertet“ wissen.

 

Und 30 Stunden nach seinem historischen fünften Riesentorlauf-Triumph in Alta Badia fuhr Hirscher auch im Parallel-RTL auf das Podest; wobei es lediglich zu Rang drei reichte. Der Schwede Matts Olsson war einfach nicht zu schlagen gewesen.

 

Weil für Hirscher 2015 und 2016 jeweils nach Runde eins Endstation gewesen war, hatte der sechsfache Gesamtweltcupsieger Besserung gelobt – und Wort gehalten. Nach Siegen über den jungen Franzosen Thibaut Favrot und den Parallel-Spezialisten Kjetil Jansrud sowie Andre Myhrer durfte man sogar mit dem ganz großen Erfolg spekulieren, zumal sich Hirscher als Weltranglisten-Erster jeweils den Kurs aussuchen konnte und der blaue gerade im unteren Teil etwas schneller erschien.

 

Doch im Halbfinale zog der ÖSV-Superstar nach „total verschlafenem Start“ eben gegen Matts Olsson den Kürzeren, der sich auch im Finale gegen Henrik Kristoffersen schadlos hielt und seinen ersten Weltcupsieg bejubelte.

 

Hirscher wiederum ließ im kleinen Finale Aleksander Aamodt Kilde hinter sich und bilanzierte durchaus zufrieden: „60 Punkte, Wahnsinn, nach den letzten Jahren.“ Dem Mann des Tages streute der Tagesdritte verbal Rosen: „Ich habe nicht umsonst gegen den Sieger verloren.“

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