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Schwaz unterlag Fivers mit 24:27„Die Nummer eins in Innsbruck sind wir“ Alles Hirscher, oder was?
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Zwei Trophäen kassierte Marcel Hirscher / GEPA

Zwei Trophäen kassierte Marcel Hirscher / GEPA

Das ÖFB-Damenteam holte sich den Sieg bei den Mannschaften / GEPA

Das ÖFB-Damenteam holte sich den Sieg bei den Mannschaften / GEPA

Anna Gasser  / GEPA

Anna Gasser / GEPA

Zwei Trophäen kassierte Marcel Hirscher

Marcel Hirscher in allen Gassen – in Prag bzw. Wien wurde er gleichzeitig als Europas UND Österreichs Sportler des Jahres geehrt. Präsent war der Salzburger aber nur in Prag, wo er von den Nationalen Olympischen Komitees zu Europas Sportler des Jahres geadelt wurde und dabei niemand Geringeren als Tennis-Ikone Roger Federer abgelöst hatte.

 

In Wien, wo Hirscher zumindest via ORF-Live-Schaltung zugegen war, zog er mit seinem vierten Titel mit Hermann Maier gleich.

Überflieger Stefan Kraft, der 2017 neben dem Gesamtweltcup und zwei WM-Goldenen auch den Skiflug-Weltrekord holte, musste sich mit Rang zwei zufriedengeben, unmittelbar und hauchdünn vor Tennis-Stolz Dominic Thiem.

 

Davor war der rotweißrote Galaabend mit der Bekanntgabe der Sportlerin des Jahres eingeläutet worden. Und so überlegen und stilsicher sich Anna Gasser vergangenen Winter über Big-Air-Schanzen und Slope-Style-Parcours getrickst hatte, so überlegen verwies die Snowboard-Queen Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer und Siebenkampf-Vizeeuropameisterin Ivona Dadic auf die Ehrenplätze.

 

„Ich betreibe ja eine Randsportart. Jetzt diese Trophäe in den Händen zu halten, ist einfach unglaublich“, strahlte die 26-Jährige, die als eine der großen Goldhoffnungen für die Winterspiele im Februar in Pyeongchang gilt. Dort möchte auch Hirscher das letzte noch fehlende Puzzlestück in sein unnachahmliches Erfolgsmosaik einfügen.

 

In Anwesenheit von Neo-Herren-Teamchef Franco Foda wurde das Fußball-Nationalteam der Damen erwartungsgemäß als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet und geehrt – jene Damen, die mit dem Halbfinal-Einzug bei der EURO für ein Sommermärchen gesorgt hatten. Ein Märchen, das mit der Auszeichnung ein Happy End fand.

 

Feiern durften in Wien auch die Tiroler: Vize-Ski-Weltmeisterin Stephanie Venier wurde von ihren Fans zur Aufsteigerin des Jahres gewählt. „Das ist total cool. Danke an alle“, meinte die Oberperferin.

Die Wahl-Innsbruckerin Claudia Lösch wurde zum sechsten Mal Behindertensportlerin des Jahres.

 

 

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