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Kufsteins Legionäre sicherten sich das FinalticketAlbanator sprintete zu WM-Gold Das nennt man Effizienz
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Mathias Reinfried, Robert Petzold, PatrickHagenaars / Toni Zangerl

Mathias Reinfried, Robert Petzold, PatrickHagenaars / Toni Zangerl

Das nennt man Effizienz

Bei seinem dritten Start ließ Robert Petzold aus Dresden den dritten Sieg en suite folgen, setzte damit beim 17. Race across the Alps neue Maßstäbe. Und als Draufgabe unterbot er seine bisherige Bestmarke aus dem Vorjahr gleich um 46 Minuten, stieg nach exakt 533,5 Kilometern und 13.600 Höhenmetern nach 20:40 Stunden im Ziel vom Rad.

 

51 Minuten später folgte der Unterländer Patrick Hagenaars in 21:31 Stunden, feierte damit eine perfekte Premiere in diesem härtesten Eintagesrennen der Alpen. Petzold und Hagenaars waren nach dieser Extremtour über Stilfserjoch, Umbrailpass, Gaviapass, Mortirolo, Aprica, Bernina, Albula, Ofenpass und über das Stilfserjoch wieder retour nach Nauders sichtlich am Ende ihrer Kräfte.

 

Der ehemalige ÖSV-Kombinierer Hagenaars, im Vorjahr Sieger des Dreiländer-Giro, schilderte die Qualen: „Egal was das in den letzten 21 Stunden war, ich bin nur froh, dass diese Leiden nun ein Ende haben. Ich hab alles riskiert, weil ich eine Kämpfernatur bin. Ich hab schon vorher zu meiner Crew gesagt, dass das niemals möglich sein wird, aber ich hab’s geschafft und bin so froh, dass ich an meine Grenzen gegangen bin. Und ehrlich – ich hab mich in den zurückliegenden 21 Stunden oft gefragt: Du Trottel, warum machst du das eigentlich?“

 

Sieger Robert Petzold aus Dresden ist ein „Optimierer“, wie er sagte. Mit der Erfahrung von zwei RATA-Starts optimierte er sein Vorhaben für die dritte Auflage, und so genehmigte er sich in 20:40 Stunden nur ganze sechs Minuten Pause vom Sattel. „Der Rest wurde im Fahren erledigt“, lachte er. Mit Nauders und dem RATA ist Petzold nun im Reinen. Einen vierten Start? „Den wird es nicht geben“, sagte er.

 

 

 

 

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