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JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Comeback mit Sieg gekröntLongo hatte den längsten Atem Als Mutters zum Party-Tempel mutierte
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Vor rund 500 Zuschauern flogen die Teilnehmer über den Parcours /
Julia Hammerle

Faszinierende Zweikämpfe im Bikepark von Mutters / Thomas Böhm

Begeisterte Fans entlang der Rennstrecke / kristen-images.com

Crankworxx lieferte Spektakel pur / kristen-images.com

Als Mutters zum Party-Tempel mutierte

Es hatte alles so gut begonnen – und das in jener Tonart, die von Crankworx auch erwartet worden war. Gut gelaunt pilgerten die Bike-Fans mit oder ohne Gefährt von der Muttereralm zum kleinen Panoramasee, über dem sich drei mächtige Hügel als Sprungschanze auftürmten.

Vor rund 500 Zuschauern flogen die Teilnehmer über den Parcours, drückten ihre Bikes so weit und so spektakulär wie möglich vom Körper weg. Je besser das gelang, desto mehr Punkte gab es. Kunstfertigkeit par excellence.

 

Soweit die eine Seite der Medaille. Die andere sah weniger schön aus. Zwei Stürze überschatteten den Whip-off-Content, die beiden Verletzten hatten mit dem Hubschrauber abtransportiert werden müssen; doch die Show ging weiter, das Spektakel wurde mit kühnen und spektakulären Sprüngen fortgesetzt.

Am Ende setzten sich der Franzose Louis Reboul und die Kanadierin Casey Brown durch.

 

Den Stürzen zum Trotz – das Zuschauerinteresse war geweckt, am vorverlegten Finaltag des Bike-Festivals stürmten Tausende Zuschauer nach Mutters. Crankworx hatte gerufen, besser gesagt die Königsdisziplin Slopestyle – und das zog hoffnungslos überfüllte Parkplätze und ein dichtes Gedränge nach sich. Auf der Wiese rund um den Parcours breiteten sich gemächlich die Gäste aus und verwandelten den vierten Tag der Tiroler Crankworx-Premiere in ein kleines Volksfest.

 

Der Coup war trotz der wetterbedingten Verlegung geglückt, einige tausend Zuschauer füllten zum World-Tour-Finale das Areal. Wer nun diesen Contest gewinnen würde, war eher zweitrangig, vielmehr ging es darum, möglichst coole „Moves“ mit viel „Variety“ zu sehen, wie es die Moderatoren in einem Mischmasch aus Deutsch und Englisch mehrmals versicherten. Kurz gesagt: Viele unterschiedliche Tricks auf dem Bikepark mit seinen acht großen Sprüngen waren gefragt.

 

Am spektakulärsten dabei der US-Amerikaner Nicholi Rogatkin, der diesen Slopestyle-Contest für sich entschied. „Ich habe alles aufs Spiel gesetzt, das war es wert“, sagte Rogatkin. Der Kanadier Brett Rheeder und der Franzose Thomas Lemoine landeten auf den Plätzen zwei und drei. Österreicher war keiner am Start.

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