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Nach Sieg durchgereichtDas Baseball-Feld der Träume „Mache mir keinen Stress“
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Maximilian Steinlechner mit Elan / GEPA

Maximilian Steinlechner mit Elan / GEPA

„Mache mir keinen Stress“

Es wird zwar ein steiniger Weg, dessen sind sich alle bewusst, aber: Ein junger Tiroler Golfer wandelt von nun an in den Spuren von Bernd Wiesberger - Maximilian Steinlechner -, und zwar voller Elan. Kaum hatte er bei der Internationalen Österreichischen Amateur-Golfmeisterschaft in Klagenfurt-Seltenheim die Siegerehrung absolviert, ging es schon – mit einem schulischen Zwischenstopp im Sport-BORG Innsbruck – weiter nach Deutschland auf die Anlage des GC St. Leon-Rot. Nach dem Sportkundetest machte Maximilian sich mit Jugendnationalteam- und Klassenkamerad Daniel Schlauer per Bus auf nach Baden-Württemberg. Dort misst sich auf der ruhmreichen Anlage des GC St. Leon-Rot Europas Jugendelite bei den „German Boys und Girls“. Bei einem Starterfeld, so Szenekenner, das man durchaus mit der Besetzung einer Jugend-Europameisterschaft vergleichen konnte.

 

Im Hochgefühl des Meistertitels hielt Steinlechner nichts von falscher Bescheidenheit. Auf die Frage, wie weit es nach vorne gehen könne, antwortete der 17-Jährige vom GC Innsbruck-Igls gleichermaßen flink wie überzeugt: „Ich kann das Turnier auch gewinnen.“ Relativierender Nachsatz: „Wenn ich mein bestes Golf zeigen kann.“ So wie über weite Strecken in Klagenfurt-Seltenheim, wo der Teenager den Rest der rot-weiß-roten Amateurszene eindrucksvoll dominierte und mit Runden von 69, 68, 72, 68 drei Schläge vor dem Zweitplatzierten Schweizer Michael Weppernig lag. Für Österreichs Zukunftshoffnung war vor allem die Art und Weise, wie er den Titel einheimste, zufriedenstellend: „Ich habe bewusster, kontrollierter und genauer gespielt. Vom Gefühl her war es schon ein ein wenig reiferes Golf. Dabei sind nicht wirklich viele Putts gefallen.“ Des Weiteren sprach Steinlechner von einem „guten Schritt in die richtige Richtung“ und davon, dass er auch mit der Führung nach drei Runden kein Nervenflattern bekommen habe. „Ich mache mir da keinen großartigen Stress“, sagte Steinlechner, der sich selbst als entspannter und konzentrierter Wettkampftyp bezeichnet.

 

 

 

 

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