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Nur ein Schritt fehlte zum SiegImmer wieder Laibach Hai-Alarm am Wildseeloder
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Strahlte mit der Sonne um die Wette – Lorraine Huber / GEPA

Strahlte mit der Sonne um die Wette – Lorraine Huber / GEPA

Romantik seltener Art ... / FWT Fieberbrunn

Romantik seltener Art ... /
FWT Fieberbrunn

Hai-Alarm am Wildseeloder

Der Blick aus dem Fenster in Fieberbrunn hatte eigentlich nichts Gutes verkündet. Dicke graue Wolken hingen über dem Skigebiet. Irgendwie konnte man sich nicht vorstellen, dass bei diesen Bedingungen die besten Freerider der Welt ihrer halsbrecherischen Profession nachgehen sollten. Doch was „Head of Security“ Markus Kogler – dem der Ruf als personifizierter Wetterfrosch in der Freeride-Szene und auch nach Fieberbrunn vorausgeeilt war – prophezeit hatte, wurde wahr: Am Lärchfilzkogel auf 1.546 Metern empfing die Athleten strahlender Sonnenschein. Der Wildseeloder ragte dabei majestätisch in den blauen Himmel.

 

Auf 2.118 Metern starteten die Freerider, die Bedingungen waren ideal. Aber nur scheinbar. Von den ersten elf Skifahrern stürzten vier – dreimal sorgte das Rattern der Rotoren des Rettungshubschraubers für bange Stille im Zuschauerbereich. Besondere Probleme machten den Ridern die Haie. Zwar findet man am Wildseeloder keine Raubfische, aber die knapp unter der Schneeschicht liegenden Felsen werden in der Szene „Sharks“ („Haie“) genannt. Die Felsen sind da, obwohl man sie nicht sieht, lauern unter der glänzenden Oberfläche und „beißen“ gnadenlos zu. Wie eben der König der Meere.

 

Getrotzt hat den „Sharks“ und der harten Piste der schwedische Sieger Kristoffer Turdell am besten, Platz fünf ging an den Vorarlberger Fabio Studer, der damit auch die Qualifikation für die World-Tour-Events in Alaska und Verbier packte. Wie auch Thomas Feurstein, der Platz drei belegte und damit ebenfalls weiter in der World Tour starten durfte. Der Sieg ging an den US-Amerikaner Sammy Luebke.

 

Der Höhepunkt aus rot-weiß-roter Sicht? Für den zeichneten die Ski-Damen verantwortlich. Zwei quasi identische Linien zauberten Lorraine Huber und Doppel-Weltmeisterin Eva Walkner in den Schnee. Weil die Vorarlbergerin Huber diese noch ein bisschen schneller und flüssiger absolvierte, durfte sich die 37-Jährige über ihren zweiten Saisonsieg und die Führung in der Gesamtwertung freuen. „Der Heimsieg bedeutet mir sehr viel“, erklärte die Vorarlbergerin, die schon fünfmal in Fieberbrunn mit dabei war.

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