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Abschied als Sieger der HerzenWattens klopfte im Mittelfeld an Wacker beim LASK chancenlos
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Rene Gartler vom LASK – spektakulär und treffsicher gegen den FC Wacker Innsbruck / GEPA

Rene Gartler vom LASK – spektakulär und treffsicher gegen den FC Wacker Innsbruck / GEPA

Da nützte kein Protestieren – Baumgartner sah bei BW Linz Rot und musste vom Platz / GEPA

Da nützte kein Protestieren – Baumgartner sah bei BW Linz Rot und musste vom Platz / GEPA

Wacker beim LASK chancenlos

Trotz der Niederlage im Tiroler Derby gegen Wattens mangelte es den Kickern des FC Wacker Innsbruck vor dem schweren Gang nach Linz zum Titelfavoriten LASK nicht an Selbstvertrauen. Doch mit „breiter Brust“ allein gewinnt man keine Spiele, schon gar nicht, wenn man Top-Chancen nicht zu nützen weiß. Und das sollte sich bei den heimstarken Oberösterreichern rächen. Trotz 1:0-Führung durch Eler nach einer halben Stunde, mussten sich die Innsbrucker letztlich verdient mit 3:1 geschlagen geben.

 

Vor allem Rene Gartler war kaum zu stoppen; nachdem er in Halbzeit eins noch zweimal gescheitert war, hatte er mit seinem 13. und 14. Saisontor die Gastgeber nach der Pause auf die Siegerstraße geschossen – und diese mutierte zur Einbahnstraße, denn die entfesselten Oberösterreicher hatten in der Folge Chancen am Fließband. Eine davon führte zum 3:1 durch Raguz.

 

Weil es dann auch zu Hause eine Niederlage setzte – die dritte in Serie und zwar mit 0:2 gegen Liefering, bis dahin einer der Lieblingsgegner der Grün-Schwarzen –, begann das große „Grübeln“. Der FC Wacker war zwar besser, hatte auch mehr vom Spiel, doch am gegnerischen Strafraum war meist Schluss mit der Kreativität, der letzte Pass fehlte. Und als Kapitän Hauser mit Gelb-Rot vom Platz musste, nützten die Jung-Bullen innerhalb von wenigen Minuten die Innsbrucker Verwirrung mit zwei Toren gnadenlos aus, gingen letztlich als glückliche Sieger vom Tivoli-Rasen.

 

Nur gut, dass Daxbachers Schützlinge dann wenigstens Lustenau mit 1:0 besiegt hatten, ehe es – erneut in Linz, diesmal allerdings gegen Blau-Weiß – eine weitere 3:1-Pleite setzte. Das 2:1 beim SV Horn sorgte dann kurzfristig für Entwarnung. Aber die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Tiroler Fußball-Begehrlichkeiten war in jenen Märztagen schon eklatant.

 

 

 

 

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