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Meilenstein auf einem schmalen GratWacker beim LASK chancenlos Abschied als Sieger der Herzen
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Aller Einsatz war umsonst – für die Haie war im Viertelfinale gegen Wien Endstation / GEPA

Aller Einsatz war umsonst – für die Haie war im Viertelfinale gegen Wien Endstation / GEPA

Die Fans spendierten dennoch viel Applaus ... / GEPA

Die Fans spendierten dennoch viel Applaus ... / GEPA

Abschied als Sieger der Herzen

Aus, Ende, vorbei! Irgendwie war es ja vorhersehbar – nicht nur wegen des 0:3-Rückstandes in der Best-of-seven-Serie. In Summe waren die Capitals aus Wien einfach zu stark, zu ausgeglichen besetzt, in den entscheidenden Phasen zu konsequent und letztlich auch einige Male von Glück begleitet, in diesem Viertelfinale gegen Innsbruck.

 

Noch einmal wollten die Haie – mit dem Rücken zur Wand – vor heimischen Anhängern gegen die übermächtigen Wiener eine Sensation schaffen, erneut ohne Angreifer Mario Lamoureux, der nach einer Gehirnerschütterung nur in Zivil im Publikum zu finden war. Dabei hätten die Haie dessen Kämpferqualitäten dringend gebraucht. Und so kam es wie befürchtet – nach der 2:3-Heimniederlage im vierten Viertelfinal-Match war die Saison für die Tiroler beendet. Auffallend? Wien schoss in den vier Spielen gleich zwölf Powerplay-Treffer gegen die Innsbrucker.

 

„Wien ist sehr kompakt, körperlich sehr präsent. Wir bekommen viel zu viele Strafen, da kann man nicht bestehen“, sprach HCI-Obmann Günther Hanschitz nach 40 Minuten ins TV-Mikro. Nicht ohne das positive Detail der ersten Play-off-Teilnahme seit der EBEL-Rückkehr (2012) herauszustreichen: „Wir haben ein tolles Jahr gespielt und die Leute wieder in die Halle zurückgeholt. Eishockey ist wieder in. Wir sind auf einem guten Weg.“ Ein Weg, den der Langzeitobmann nach über 20 Jahren im Haifischbecken ab Sommer ja nicht mehr an vorderster Front, sondern nach Zurücklegung seiner Vorstandstätigkeit nur noch beratend mitgestalten will.

 

Mit einem Zwei-Tore-Rückstand hätten die Haie im Schlussabschnitt des vierten Spieles die berühmte zweite Luft gebraucht. Doch der Akku war in der 58. (!) Saisonpartie seit Mitte September ziemlich leer. Da half dann auch ein letztes Time-out von Headcoach Rob Pallin nicht mehr weiter. Die Helden, die den vorzeitigen Play-off-Einzug unter den Top sechs fixiert hatten, waren müde. Nach einem Lindner-Schuss, den Mario Huber ins Tor abfälschte, keimten nach 54 Minuten zwar noch einmal Hoffnungen auf, doch die Caps schaukelten das Match im Stile eines Titelfavoriten souverän nach Hause. Die Fans spendierten dennoch viel Applaus, auf der Nord war „Sieger der Herzen“ und „Thanks for the great season“ zu lesen.

 

 

 

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