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Facchini bezwang die Streif bergauf am schnellstenChristine fror im Sommer Air+Style – sieglos in der Olympiaworld
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Auf dem Gelände der Olympia-World ... / GEPA

Auf dem Gelände der Olympia-World ... / GEPA

Biffy Clyro / GEPA

Biffy Clyro / GEPA

Air+Style – sieglos in der Olympiaworld

Air+Style in Innsbruck – erneut am Gelände der Olympiaworld. Und da gab es diesmal schon einige Zuschauer, die mit einem wehmütigen Blick auf den Bergisel den guten alten Air+Style-Zeiten nachtrauerten. Damals, als die erste Freestyle-Generation, umrahmt von zwei grandiosen Musik-Bands, ungestümen Rock’n’Roll auf einem Brett zelebriert hatte. Damals, als Österreich dank Stefan Gimpl noch einen Seriensieger gestellt hatte. 2001 hatte der Leoganger für den letzten rot-weiß-roten Air+Style-Triumph gesorgt, es war sein dritter in Serie gewesen – bis heute Rekord.

 

Die Hoffnung, dass die nun gut eineinhalb Jahrzehnte andauernde Sieglosigkeit ein Ende finden würde, schien diesmal allerdings nicht unbegründet, hatte einen Namen: Anna Gasser. Die Kärntnerin, die 2013 als erste Frau einen „Cab Double Cork 900“, also einen doppelten Rückwärtssalto mit halber Drehung, in einem Contest gestanden hatte, war nach einer bislang äußerst erfolgreichen Saison als Top-Favoritin gehandelt worden. Doch so groß die Erwartungen auch waren, die Enttäuschung über das überraschende Halbfinal-Aus war größer. So groß, dass die 25-Jährige wortlos von dannen stapfte und ihrer Traurigkeit erst Stunden später via Twitter Ausdruck verlieh: „Ich habe zu viel auf Sicherheit gesetzt. Es bricht mir das Herz, dass ich in meiner zweiten Heimatstadt Innsbruck nicht im Finale bin.“

 

Und weil der Rest der Österreicher, darunter auch die beiden Tiroler Werner Stock und Philipp Kundratitz, keine Rolle spielten, machten neben einem Dutzend Bands eben andere die Musik. Bei den Damen erwies sich Gassers große Saisonkontrahentin, die Finnin Enni Rukajärvi, als Primgeigerin und konnte erst einmal nach eigener Aussage vor Stolz und Freude gar nicht aufhören zu grinsen. Bei den Herren triumphierte der Kanadier Max Parrot vor dem Norweger Marcus Kleveland.

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