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Elferkrimi nahm ein bitteres EndeSieg der Erfahrung Von der Sensation ins Familien-Duell
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Brüderliches Shakehands zwischen Jürgen und Gerald Melzer / GEPA

Brüderliches Shakehands zwischen Jürgen und Gerald Melzer / GEPA

Von der Sensation ins Familien-Duell

Er hatte es in Kitzbühel ja nicht immer einfach gehabt, der Jürgen Melzer. Aber heuer, im Jahr 2016, da dürfte der 35-Jährige seinen Frieden gefunden haben; mit einer großartigen Vorstellung gegen den rot-weiß-roten Shooting-Star Dominic Thiem. Vor 5800 Zuschauern hatte Melzer Thiem besiegt und sich damit für das Familienduell gegen seinen Bruder Gerald qualifiziert.

 

In großen Duellen gibt es immer einen großen Gewinner. Und einen großen Verlierer. In Kitzbühel waren diese Rollen vor dem Achtelfinal-Duell zwischen Jürgen Melzer und Dominic Thiem klar vergeben.

 

Auf der einen Seite stand der aufstrebende Thiem, 22 Jahre alt, Nummer neun der Welt, bereit, sich Titel, Gams-Trophäe und Lorbeeren abzuholen. Auf der anderen Seite war Melzer, 35 Jahre alt, die Nummer 421 der Welt, unlängst an der Schulter operiert, zehn Monate verletzt, vom Gros der Fans bereits in die Tennis-Pension verabschiedet.

 

Aber meist kommt es anders, als man denkt. Vor allem dann, wenn alles, was vorher spekuliert worden war, von einem befreit aufspielenden Melzer in den Wind geschossen wurde.

 

Der frühere Top-Ten-Spieler schlug den aktuellen Top-Ten-Spieler nach nur 77 Minuten mit 6:3, 7:5, vor verblüfften 5800 Zuschauern in einem vollgefüllten Center Court, der bereits kurz nach Mittag ausverkauft war.

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