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Silber kommt wohl zu spätPortugal jubelt, Österreich weint Auers Stern leuchtet am Lausitzring
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Endlich durfte gejubelt werden, Lucas überzeugte in der Lausitz. / DTM

Endlich durfte gejubelt werden, Lucas überzeugte in der Lausitz. / DTM

Auers Stern leuchtet am Lausitzring

Wenn der Neffe den Onkel „aussticht“ – seit den Rennen am Lausitzring jedenfalls hat Lucas Auer dem Gerhard Berger zumindest jetzt schon einen prestigeträchtigen Erfolg voraus. Denn der 21-jährige Tiroler gewann als erster Österreicher überhaupt ein Rennen der über 32 Jahre alten Renngeschichte der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft, der DTM.

 

Gelungen ist dem Kufsteiner das im zweiten Rennen – von der Pole-Position aus war Auer zu einem Start-Ziel-Sieg gerast. Dass es bereits in der zweiten Saison mit dem obersten Treppchen funktionierte, überraschte seinen Teamchef nicht.

 

Peter Mücke, sein langjähriger Wegbegleiter, sagte: „Wir kennen uns alle schon so lange und wir wissen, wozu der Luggi fähig ist. Jetzt werden wir daran arbeiten, dass es weiterhin so bleibt.“ Auer selbst meinte gefasst: „Davon habe ich geträumt, aber niemals gedacht, dass es so schnell geht.“

 

Zum zweiten Mal war Auer in seinem pinken Mercedes von der Pole-Position gestartet – im einstündigen Rennen führte er bis auf die Phase der Boxenstopps das 24 Fahrer starke Feld souverän an. Ein krönender Abschluss eines gelungenen Wochenendes, an dem der Lucas schon im ersten Rennen mit Rang sieben ein starkes Lebenszeichen von sich gegeben hatte.

 

Natürlich werde man den Erfolg feiern. Wo genau, verriet der ehemalige F3-Pilot nicht. „Irgendwo in Berlin“, antwortete er mit einem spitzbübischen Lächeln. Onkel Gerhard hatte spaßhalber gemeint, Lucas dürfe sich erst wieder melden, wenn er gewinnen würde. Auer: „Dann werde ich jetzt mal anrufen.“

 

 

 

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