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Tour de Suisse – winterliche Verhältnisse am Rettenbachferner / R. Stelzl

Tour de Suisse – winterliche Verhältnisse am Rettenbachferner / R. Stelzl

Winterliche Grüße aus Sölden

Juni in Tirol, das muss nicht unbedingt strahlenden Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 20 Grad bedeuten, wie sich das Radfahrer um diese Jahreszeit vielleicht wünschen würden, vor allem wenn ein Rennen mit Zielankunft am Gletscher auf dem Programm steht. Wie die große Bergetappe der Tour de Suisse.

 

Irgendwann jedenfalls flogen die Schneeflocken quer über den Rettenbachferner – und keiner wusste mehr so recht, wie ihm geschah. Gestörte Funkverbindung, verwackelte TV-Bilder. Nach TV-Aufnahmen mit prächtigen Wasserfällen, der Längenfelder Thermenlandschaft und hoch gelegenen Weilern präsentierte das Ötztal plötzlich das Wintergesicht.

 

Die Rad-Stars mühten sich im Schneegestöber, Höhenmeter für Höhenmeter war die Luft dünner geworden – und jeder wusste, dass der letzte Atemzug auf über 2600 Metern nach 224,3 Kilometern und 4294 Höhenmetern der schwierigste sein würde.

 

Matthias Brändle verfolgte den Wetterumsturz quasi aus der ersten Reihe. Das bedeutete, dass der Vorarlberger im Schweizer IAM-Dress als Erster die prestigeträchtige Rettenbachferner-Straße (11,3 km/1304 Hm) in Angriff genommen hatte.

 

Der Zeitfahr-Spezialist und ehemalige 24-Stunden-Weltrekordhalter hatte sich schon früh mit einigen Ausreißern abgesetzt. So wie letztes Jahr sein Tiroler Teamkollege Stefan Denifl, den Brändle nach dessen Erkrankung ersetzt. Doch genau Denifl als Helfer fehlte heuer – Brändle ging mit etwas mehr als sechs Minuten von Sölden aus auf den Etappensieg los. Vergeblich.

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