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Trotz Zielfoto-Entscheid war Federspiel das Lachen nicht vergangen. / imago sportfotodienst

Trotz Zielfoto-Entscheid war Federspiel das Lachen nicht vergangen. / imago sportfotodienst

„Zache Partie“ mit Silber gekrönt

Es war nicht nur eine „schwere Partie“, wie Seiler und Speer das so eindringlich besingen, sondern laut O-Ton Federspiel „a zache Partie“.

 

Wie auch immer, der Imster Mountainbike-Weltmeister im Cross Country Elimination, Daniel Federspiel, hatte im schwedischen Husqvarna nur um Haaresbreite auch den EM-Titel verpasst; am Ende entschied das Zielfoto zugunsten des schwedischen Lokalmatadors Emil Linde.

 

Für jenen Mann also, mit dem sich der Tiroler lange Zeit ein packendes Rad-an-Rad-Duell geliefert hatte. „Es war eine richtig zache Partie für mich“, versicherte Federspiel, der sicher war, sich nichts vorwerfen zu müssen.

 

„Ich habe das Maximum aus mir herausgeholt, mehr war einfach nicht drin.“ Dass sich das Tiroler Kraftpaket unmittelbar nach der Zieldurchfahrt und später auch noch während der Siegerehrung übergeben musste, sprach für sich. „Ich bin bis an meine Grenzen gegangen.“

 

Das Rennen hatte für Federspiel bereits vor dem eigentlichen Rennen begonnen. Augenprobleme machten dem 29-Jährigen zu schaffen – vor allem mental: „Seit ein paar Wochen sehe ich bei Maximalbelastungen auf dem rechten Auge kaum was. Und kein Arzt hat mir bis jetzt sagen können, warum.“

 

Die „niedrigen“ Erwartungen, mit denen er nach seiner „verkopften Vorbereitung“ ins Rennen gegangen war, wurden übertroffen: „Dieses Silber glänzt für mich wie Gold.“

 

 

 

 

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