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Sportlergala – Kira berührte die HerzenEine versüßte Rückkehr Silber als Geschenk an den Trainer
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Kathrin Unterwurzacher holte eine EM-Medaille in Kasan. / O. Sellner

Kathrin Unterwurzacher holte eine EM-Medaille in Kasan. / O. Sellner

Silber als Geschenk an den Trainer

Endlich – der weiße Fleck ist weg. Zweimal hatte Kathrin Unterwurzacher (bis 63 kg) bereits über den Titel einer U23-Europameisterin jubeln dürfen, in der allgemeinen Klasse war ihr das Glück im Kampf um Edelmetall bisher nicht hold.

 

Bis zur EM in Kasan. Dort, im fernen Russland, strahlte die Innsbruckerin über Silber. „Ich bin überglücklich. Das passende Wort ist ‚endlich‘. Endlich hat es geklappt! Ich habe mich den ganzen Tag stark gefühlt und Freude am Kämpfen gehabt“, sagte die 23-Jährige. „So kann es in Richtung Olympia weitergehen.“

 

Diese Ansage lässt auch ihre beiden Trainer bis über beide Ohren strahlen: Martin Scherwitzl, der daheim in Innsbruck mitfieberte, attestierte ihr eine „super Formkurve Richtung Olympia“. Nur der Slowenin Tina Trstenjak musste sich Unterwurzacher geschlagen geben. „Die Slowenin ist die Nummer eins der Welt und die Gold-Kandidatin in Rio“, konkretisierte Scherwitzl.

 

Mit dem Ziel, die vierte Medaille bei einer Europameisterschaft in Folge zu erkämpfen, lagen die Erwartungen für Bernadette Graf (bis 70 kg) besonders hoch. Nach zwei Niederlagen schaute für die Tulferin diesmal aber „nur“ Platz sieben heraus.

 

„Das ist ärgerlich, weil mehr möglich gewesen wäre. Bernie hat als bessere Kämpferin zweimal verloren“, erklärte Trainer Scherwitzl, für den dennoch sonnenklar ist: „Die Tirolerinnen sind für Österreichs Judo Gold wert!“

 

 

 

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