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Raiders bleiben ungeschlagenSilber mit bitterem Beigeschmack Klatsche für den Meister
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„Wir haben aber noch Luft nach oben ...“ / GEPA

„Wir haben aber noch Luft nach oben ...“ / GEPA

Um jeden Punkt wurde verbissen gekämpft in der Finalserie zwischen Hypo und Aich/Dob. / A. Rottensteiner

Um jeden Punkt wurde verbissen gekämpft in der Finalserie zwischen Hypo und Aich/Dob. / A. Rottensteiner

Klatsche für den Meister

Damit hatte also nun wirklich niemand im Volleyball-Lager gerechnet, aber gleich zum Auftakt der Finalserie sorgte Herausforderer Aich/Dob für eine Riesensensation und schoss das Hypo-Team gleich mit 3:0 aus der USI-Halle. Eigentlich unglaublich!

 

Mucksmäuschenstill war es schon nach dem ersten Satz in der mit über 1000 Zuschauern gut besuchten Halle geworden. Der Meister hatte soeben Durchgang eins mit 22:25 abgegeben. Und das auf eine ungewohnt fehlerhafte Art und Weise. Die Nervosität im dunkelblauen Lager sorgte für Servicefehler, schwache Annahmen und leichte Angriffsschläge, die im Out landeten.

 

Vizemeister Aich/Dob sagte „Danke“ und kam, ohne großartig zu glänzen, zum Satzgewinn. Doch es kam für die Hypo-Familie noch viel schlimmer: Am Ende leuchtete eine 0:3-Klatsche von der Anzeigetafel.

 

Aber Rache ist süß – das hatten die Tiroler sich unmittelbar nach dem Ende der Heimpleite geschworen; und diese Revanche fiel ebenso deutlich und gnadenlos aus – diesmal mit dem, aus Tiroler Sicht, richtigen Sieger.

 

3:0 gewannen Gavans Schützlinge und Manager Kronthaler zeigte sich wieder ein Stück zufriedener, sah Licht am Ende der Finalserie. Und Stefan Chrtiansky junior resümierte: „Es war die richtige Antwort auf das Fiasko. Wir haben aber noch Luft nach oben.“

 

Das bestätigten die Gastgeber dann recht eindrucksvoll mit einem 3:1 beim zweiten Heimauftritt. Sehr zur Freude der rund 1500 Zuschauer, die miterlebten, wie sich das Hypo-Team trotz des kurzfristigen Ausfalles von Marek Beer in einen wahren Spielrausch steigerte und für Jubelstimmung sorgte.

 

War das die Wende in der Serie? Nein – im Gegenteil. Die Kärntner glichen nach hartem Kampf zum 2:2 aus, reduzierten das Best-of-Seven auf ein Best-of-Three. Was Kronthaler maßlos ärgerte.

 

 

 

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