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Stefan Denifl – allein auf weiter Flur und damit chancenlos / Vitoria Gasteiz/Lesaka

Stefan Denifl – allein auf weiter Flur und damit chancenlos / Vitoria Gasteiz/Lesaka

Zwei Punkte im spanischen Regen

Es hätte einer der ganz großen Erfolge des Stefan Denifl werden sollen, dieser angepeilte Sieg in der Bergwertung der Baskenland-Rundfahrt. Nach vier Etappen hatte der Stubaier noch zufrieden Bilanz gezogen: „Endlich bin ich dort, wo ich sein wollte“, und ergänzt: „Jetzt muss das Wetter noch einen Tag mitspielen. Regen und Kälte liegen mir nicht. Ich brauche gute Beine, dann kann ich noch sehr viel schaffen.“

 

Doch vom erhofften Mitspielen durfte keine Rede sein. Erstens spielte das Wetter nicht mit, und auch die Konkurrenten um das begehrte Trikot wussten sich zu wehren. Vor allem ein Italiener namens Diego Rosa, Profi beim Astana-Team.

 

Den mussten, so Denifl später, an diesem Tag mindestens ein bis zwei Hummeln gestochen haben. Rosa fuhr sein Rennen, der Rest dahinter irgendein anderes mit bis zu fünf Minuten Rückstand. Keiner nahm die Verfolgung auf.

 

Bei der ersten Bergwertung landete Rosa noch hinter Denifl auf Rang zwei – doch dann musste der Tiroler nachgeben. Von da an schnappte sich Rosa jede weitere der acht Ankünfte.

 

Und am Ende hieß es in der Bergwertung: Rosa 55 Punkte, Denifl 53. Zwei Zähler fehlten. Und das machte die Enttäuschung noch größer. „Natürlich tut das jetzt sehr weh. Und es war einfach eine brutale Woche. Aber die zwei Punkte zu suchen bringt jetzt auch nichts mehr“, sagte Denifl kurz nach dem Rennen.

 

 

 

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