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Der Vorsprung schmilzt dahinSchubert feierte mit der Schwester Ein Prevc kommt selten allein
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Übersicht November Kein Sieg gegen Aufsteiger Abschied mit Anstand Inzing jubelte über Bronze Mader und Mairoser mit Mehrkampf-Gold Schöpf rührte die Werbetrommel Klarer Derbysieg für VC Tirol Der Vorsprung schmilzt dahin Ein Prevc kommt selten allein Schubert feierte mit der Schwester Die Jungen machten dem Oldie Beine Fettners Weg in die Erfolgsspur Joker-Tore retteten einen Punkt Schwaz in Bregenz ohne Chance Sensation durch Tirols Curler Haie produzierten Spektakel am laufenden Band Doppelsieg mit Tiroler Beteiligung Wattener offensiv zu schwach Rang zwei für Hauser/Eder Ein Fest für die ganze Familie
Luftiges Bruderduell / GEPA

Luftiges Bruderduell / GEPA

Ein Prevc kommt selten allein

Ausgerechnet mit einem Bruderduell zwischen Domen, dem 17-jährigen Jungspund, und Peter, dem 24-jährigen Weltcupdominator, hob der Skisprung-Zirkus im finnischen Kuusamo in die neue Saison ab. Und obwohl Peter mit 15 Siegen in der Vorsaison ein Muster an Beständigkeit war – diesmal unterlief dem Slowenen ein Missgeschick. Was Bruder Domen prompt ausnützte.

 

Nach Durchgang eins noch locker in Führung, war der letztjährige Tourneesieger im Finale beim Aufsprung verkantet und hatte eine Bauchlandung fabriziert. Der Profiteur? Der unbekümmerte Draufgänger Domen, der sich wohl ein anderes Drehbuch für seinen Premierensieg gewünscht hätte.

 

Mit dem Kopf fast zwischen den Skispitzen und der Lockerheit im Handgepäck segelte der um sieben Jahre jüngere Prevc-Bruder, der im Vorjahr wegen Sicherheitsbedenken der Trainer gar nicht nach Kuusamo mitgenommen wurde, nach ganz oben.

 

„Ich habe nur ein Ziel. Ich will besser sein als mein Bruder“, sagte der Frechdachs zum Saisonstart – und sollte Recht behalten. Peter Prevc blieb nach seiner Bruchlandung unverletzt und durfte sich noch mit Rang drei trösten.

 

Severin Freund feierte als Zweiter ein starkes Comeback nach seiner Hüft-OP.

 

Geschlossen stark mit vier Athleten unter den besten elf – wenn auch das Stockerl als i-Tüpferl fehlte – sprangen die ÖSV-Adler in den WM-Winter. Der dreifache Staatsmeister Manuel Fettner konservierte seine Form und belegte als Bester Rang vier.

 

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