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Eva-Maria Brem nach dem Krimi-Finale / GEPA

Eva-Maria Brem nach dem Krimi-Finale / GEPA

„Emotionalster Tag meiner Karriere“

Die Spannung war greifbar im Zielraum von St. Moritz, als die Entscheidung im Kampf um die RTL-Weltcupkugel anstand. Eva-Maria Brem oder Viktoria Rebensburg lautete die Frage, die alle diskutierten, und es wurde ein Finale wie ein Hitchcock-Krimi.

 

Denn letztlich entschied gleichsam ein Wimpernschlag von 0,04 Sekunden Differenz zwischen Triumph und Enttäuschung nach einer 148 Tage andauernden Saison.

 

Eine Entscheidung zugunsten der Tirolerin Brem. Sie war nach dem ersten Durchgang als Führende mit einem Polster von 52 Punkten auf Viktoria Rebensburg in die Entscheidung gestartet. Doch die Deutsche zündete den Turbo – raste von Rang sieben zur Bestzeit.

 

Und beim letzten Lauf der Saison hieß es nur mehr: Brem gegen Rebensburg. Rang vier war nötig – oder anders gesagt: maximal 1,20 Sekunden Rückstand. Dann bröselte aber der Vorsprung von Tor zu Tor dahin. Brem verbremste ihren Lauf. Bei der letzten Zwischenzeit lag die Tirolerin schon 1,07 Sekunden zurück.

 

Die so sehr ersehnte Kugel rutschte durch die Hände. Aber sie rutschte nicht schnell genug: Um vier Hundertstel landete Brem auf Platz vier. Damit blieben zwei Pünktchen in der Gesamtwertung übrig. Spannender hätte es kaum laufen können.

 

Brem brauchte im Ziel etwas Zeit, bis sie begriff, was Sache war. Und als der Triumph dann Gewissheit war, begann eine Achterbahnfahrt, die so schnell kein Ende nahm. Mit Tränen in den Augen küsste sie erst Kristall, dann wenig später Freund Andreas. „Wir sind jetzt seit acht Jahren zusammen, aber so einen Moment habe ich mit ihm noch nie erlebt.“

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