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Premiere mitten ins SchwarzeUngebremst durch Himmel und Hölle „Diese Medaille ist für meine Mutter“
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Zwei Medaillen gab es für Rot-Weiß-Rot … / EXPA/Jastrzebowski

Zwei Medaillen gab es für Rot-Weiß-Rot … / EXPA/Jastrzebowski

„Diese Medaille ist für meine Mutter“

Oslo, Holmenkollen – bereits zum dritten Mal war dieser norwegische Traditionsort Schauplatz einer Biathlon-Weltmeisterschaft. Austragungsort von Titelkämpfen, die vor allem den österreichischen Athleten unvergessen bleiben werden. Gleich zwei Medaillen gab es für Rot-Weiß-Rot, Silber und Bronze für Dominik Landertinger und Simon Eder.

 

Sie werden wahrscheinlich heute noch träumen von diesem 20-km-Rennen – 40 Schüsse, kein Fehler. Eine sensationelle Bilanz. Zwei gute Gründe zum Feiern. Auch wenn dies erst spät am Abend eines ereignisreichen Tages möglich war. Die Autofahrt zur Siegerehrung war für den „silbernen“ Dominik der erste Moment zum Luftholen, Abschalten, Tief-Durchatmen. Den Tag noch einmal im gedanklichen Zeitraffer erleben.

 

Vorbereitung seit acht Uhr morgens, dann die starke Leistung am Schießstand mit 20 Schüssen ohne Fehler, WM-Silber im Einzel, dann Fragen über Fragen, Gratulationen über Gratulationen, Pressekonferenz, Dopingprobe. Und irgendwann geht die Autotüre zu. Stille. Bis das Telefon läutet.

 

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, überlegte Landertinger, um dann doch zwei, drei Sätze zu vermitteln: „An dem Tag hat einfach alles geklappt, die Bedingungen waren perfekt.“ Und dann ergänzte er: „Diesen ganzen Stress nimmt man gerne in Kauf für den Erfolg.“ Nur niemals aufgeben, nur immer weiterkämpfen. Für den Tiroler schließt sich damit der Kreis: 2009 war er Massenstart-Weltmeister, sieben Jahre später gab es nun WM-Silber.

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